Advertisement

Gut zu wissen: Arbeitszufriedenheit und Wunsch nach Veränderung

  • Sebastian WörwagEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Die Akteure der Entwicklung der Arbeitswelt hin zu einer New Work sind die Mitarbeitenden. Sie sind es, die den Wandel vorantreiben oder von ihm vorangetrieben werden. Um zu verstehen, wie groß der Entwicklungsdruck aber auch die Entwicklungsbereitschaft der Mitarbeitenden ist, haben wir, gestützt auf eine breite Erhebung bei 920 Mitarbeitenden im Jahr 2017, verschiedene Faktoren der Arbeitszufriedenheit und Veränderungsorientierung untersucht. Hierbei griffen wir explizit die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit der eigenen Entwicklung wie auch der Entwicklungsfähigkeit ihres Arbeitgebers heraus, ließen sie ihr soziales, psychisches und körperliches Wohlbefinden beurteilen, befragten sie nach der Zufriedenheit mit Führungskultur, Rahmenbedingungen und ihren aktuellen Arbeitsinhalten. Diese untersuchten wir vertieft danach, wie vielfältig, verantwortungsvoll, sinnstiftend, motivierend und entwicklungsorientiert diese wahrgenommen werden und wie gut die Mitarbeitenden hierfür mit Zeit, Freiräumen und Fähigkeiten ausgestattet sind. Auch der Aspekt der Wertschätzung war für uns von Interesse. Die Ergebnisse wurden unter anderem nach Funktionsbereichen, Alter, Branche und Unternehmensgröße differenziert und befördern sowohl Vermutetes wie auch Überraschendes zutage. Die Ergebnisse dieser Erhebung können handlungsleitend für politische Rahmensetzungen wie auch in der betrieblichen Praxis zur Gestaltung des Wandels verwendet werden.

Literatur

  1. BPtK Bundespsychotherapeutenkammer. (Hrsg.). (2013). BPtK-Studie zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung. Berlin: BPtK.Google Scholar
  2. Fietze, S. (2011). Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeit: „Wer schaffen will, muss fröhlich sein!“. Hg. v. SOEPapers on Multidisciplinary Panel Data Research. Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin (388).Google Scholar
  3. Hackl, B., Wagner, M., Attmer, L., & Baumann, D. (2017). New Work: Auf dem Weg zur neuen Arbeitswelt. Management-Impulse, Praxisbeispiele, Studien. Wiesbaden: Springer Gabler. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-16266-5.CrossRefGoogle Scholar
  4. Leoni, T., & Uhl, A. (2016). Fehlzeitenreport 2016. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich. Unter Mitarbeit von Martina Einsiedl. Wien: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung.Google Scholar
  5. Lohmann-Haislah, A., & Schütte, M. (Hrsg.). (2013). Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd68.pdf?__blob=publicationFile&v=5.
  6. Moldaschl, M. (2005). Immaterielle Ressourcen. Nachhaltigkeit von Unternehmensführung und Arbeit I (1. Aufl.). München: Hampp (Arbeit, Innovation und Nachhaltigkeit, 3). http://www.wiso-net.de/document/EBOK,AEBO__9783879888689320.
  7. Nink, M. (2017). Engagement Index Deutschland 2016. Berlin: Gallup.Google Scholar
  8. Wörwag, S., & Cloots, A. (2018). Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.FHS St. Gallen Hochschule für Angewandte WissenschaftenSt. GallenSchweiz

Personalised recommendations