Advertisement

Wissen und Wirklichkeit, Typisierungen, Interaktionen face-to-face (Peter L. Berger und Thomas Luckmann)

  • Heinz AbelsEmail author
Chapter
  • 476 Downloads

Zusammenfassung

Peter L. Berger (1929–2017) und Thomas Luckmann (1927–2016) betrachten ihr Buch „The Social Construction of Reality“, das im Jahre 1966 in den USA erschienen ist, als Beitrag zu einer Theorie der Wissenssoziologie. Unter dieser Perspektive wollen sie „sich mit allem beschäftigen, was in der Gesellschaft als ‚Wissen‘ gilt“, fragen, „was für den gesellschaftlichen Jedermann ‚wirklich‘ ist“ und was dieser Jedermann „in seinem (nicht reflektierten) alltäglichen Leben weiß“, und ergründen, wie dieses Allerweltswissen „das Verhalten in der Alltagswelt reguliert“. In ihren zentralen Thesen erklären sie, warum wir die Wirklichkeit für selbstverständlich halten, woher unser Wissen über die Welt stammt, wie wir es in sozialen Interaktionen zum Ausdruck bringen und wie wir fortlaufend gemeinsame Wirklichkeit herstellen.

Literatur

  1. Berger, P. L. & Luckmann, T. (1966a). The social construction of reality. A treatise in the sociology of knowledge. New York: Anchor Books (1967).Google Scholar
  2. Berger, P. L. (1966b). Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Frankfurt a. M.: Fischer (20. Aufl. 2004).Google Scholar
  3. Freud, S. (1914). Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung. In: S. Freud (1946). Gesammelte Werke, Bd. 10. Frankfurt a. M.: Fischer (6. Aufl. 1973).Google Scholar
  4. Marx, K. & Engels, F. (1846). Die Deutsche Ideologie. In: K. Marx & F. Engels (1958). Werke, Bd. 3. Berlin: Dietz (1981).Google Scholar
  5. Schütz, A. & Luckmann, T. (1975). Strukturen der Lebenswelt, Bd. I. Neuwied: Luchterhand.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Fernuniversität in HagenHagenDeutschland

Personalised recommendations