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Zivilgesellschaft in Armenien und im Südkaukasus

  • Ashot AleksanyanEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Die Entwicklungsdynamik der Zivilgesellschaft in Armenien und im Südkaukasus hat im Zusammenhang mit dem Beginn der europäischen Integration, die demokratische Mechanismen zur Lösung von Konfliktsituationen bietet, besondere Bedeutung erlangt. Die Mitgliedschaft Armeniens am 2. Januar 2015 in der Eurasischen Wirtschaftsunion wirkte sich negativ auf die zivilgesellschaftlichen Organisationen (ZGO) aus und behinderte damit weiterhin die vollständige Integration in die EU. Dank der Auswirkungen der ZGO wurde am 24. November 2017 ein umfassendes und erweitertes Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Armenien unterzeichnet. Der ungelöste Konflikt in Berg-Karabach, Südossetien und Abchasien ist nach wie vor ein Hindernis für die Bildung einer Zivilgesellschaft, für demokratische Stabilität und Wohlstand in der Region. Die europäische Integration unterstützt frühe politische Lösung des Konflikts, in voller Übereinstimmung mit dem internationalen Recht. Entwicklungsstufen des Zivilgesellschaftlichen Forums der Östlichen Partnerschaft schaffen eine Plattform für regionalen Dialog und Partnerschaft.

Schlüsselwörter

Zivilgesellschaft Zivilgesellschaftlichen Organisationen Ziviliarchische Veränderungen Rechtsstaatlichkeit Südkaukasus Armenien Georgien Aserbaidschan Demokratisierung Konfliktlösung Europäische Nachbarschaftspolitik Forum der Zivilgesellschaft der Östlichen Partnerschaft 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Staatliche Universität JerewanJerewanArmenien

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