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Einführung

  • Eike Christoph WindscheidEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen und Burnout, werden in der modernen Arbeitswelt als ein stetig zunehmendes Problem diskutiert (vgl. Meyer et al. 2017, S. 281ff.; Zoike 2010, S. 61ff.; Siegrist 2013, S. 110ff.; Berger et al. 2013, S. 1364ff.; Weber et al. 2006, S. 169ff.; Bijl et al. 2003). Als vermeintliche „Leiterkrankung der postindustriellen Arbeitsgesellschaft“ (vgl. etwa Ehrenberg 2004) wurden psychische Leiden im soziologischen Diskurs bisher insbesondere als Folgen veränderter arbeitsorganisatorischer sowie arbeitsstruktureller Sachzwänge sowie als immanenter Bestandteil selbstverwerterischer und -ökonomisierter Ansprüche an das leistungsfähige und -verpflichtete Individuum rezipiert (vgl. Voß/Weiß 2013). Entsprechende Perspektiven richten sich v. a. auf die Erklärung von pathologischen Gesellschaftsstrukturen. Dabei wird jedoch der Blick auf die Erforschung von Entstehungsbedingungen und Ursachen verengt, wohingegen die Verarbeitung des Phänomens „psychische Erkrankung“ und dessen Folgen im konkreten Arbeitskontext weitgehend unberücksichtigt bleiben.

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Authors and Affiliations

  1. 1.BambergDeutschland

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