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Einleitung

  • Valentin HalderEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Lehren im herkömmlichen Sinne setzt die Erklärbarkeit dessen, was gelehrt werden soll, voraus. Nimmt man hingegen an, dass der Mensch stets mehr weiß, als er sagen kann, kommt man in Widerspruch zu dieser Annahme: Wie soll man etwas sagend vermitteln, das man vielleicht vorführen, aber nicht umfassend in Worte fassen kann? Man denkt sich die Erziehung zuerst mahnend, bittend, ratend – kurz: sagend, vergisst aber leicht, dass man nicht zuletzt durch sein Tun erzieht. ‚Implizite‘ Vermittlung stellt sich insofern zunächst als Gegenteil von ‚expliziter‘ dar: Etwas ist gemeint, aber nicht gesagt, und mehr noch: nicht ohne Weiteres angebbar, aber doch gewiss.

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Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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