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Das Forschungsethische Paradoxon und die Reflektion der „relationalen Fallanalyse“

  • Senta LückEmail author
Chapter
Part of the Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language book series (DKSDCL)

Zusammenfassung

In dieser Untersuchung sollen die beteiligten relationalen Emotionen sowohl auf der dyadischen als auch auf der Dyade-Beobachter-Ebene fokussiert und nutzbar gemacht werden. Daher ist es notwendig die einzelnen Prozesse zu reflektieren, um unter anderem zu erwirken, auch versteckte Emotionen, die den Analysevorgang bzw. die nachfolgende Beratungstätigkeit beeinträchtigen können, aufzuspüren. Dies deckte ein forschungsethisches Paradoxon auf, welches ich nicht vorhersehen konnte. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Datenmaterial und der dadurch entstandenen Dynamik innerhalb der Analyse, standen teilweise die negativen Emotionen der Beobachterinnen gegenüber den Müttern im Mittelpunkt. Dies ist ein Produkt des Forschungsprozesses, dass mich, trotz oder wegen des Bedürfnisses der hundertprozentigen Einhaltung der Forschungsethik, vor das Problem stellt, dass ich die Tabuisierung von negativen Emotionen innerhalb der Pädagogik nur auf Kosten der Familien thematisieren kann und das bedeutet, dass ich sie als „Bauernopfer“ missbrauche.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.BremenDeutschland

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