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Spielsuchtbekämpfung, Jugend- und Spielerschutz

  • Heino StöverEmail author
  • Katharina Baur
Chapter

Zusammenfassung

2017 wurde als Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Institut für Suchtforschung Frankfurt und dem Deutschen Onlinekasinoverband die „Evaluation des Glücksspielstaatsvertrages“ herausgegeben. Nach Sichtung mehrerer dutzend Studien zum aktuellen Glücksspielsuchtstand in verschiedensten Ländern wurden Prävalenzdaten für Deutschland erhoben. Diese zeigen, dass insbesondere die Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen, wie sie im Glücksspielstaatsvertrag vorgesehen sind, eine sehr geringe bis keine Auswirkung auf die Suchtprävalenzdaten haben. Daher wurden im Zuge der Evaluation zehn Empfehlungen entwickelt und veröffentlicht, die auf die Verbesserung des Jugendund Spielerschutzes sowie auf Prävention und Spielsuchtbekämpfung/ Überleitung in ein Hilfesystem abzielen. Die Empfehlungen umfassen dabei Kanalisierung und Regulierung, sowie Vorgaben zu den Werberichtlinien. Des Weiteren werden Themen wie Identifikationsverfahren, Spielerschutzmaßnahmen wie Limits und Spielersperren und die Forderung nach genderspezifische Ansätzen in der Spielsuchthilfe angesprochen.

Schlüsselwörter

Spielsucht Jugend- und Spielerschutz Glücksspiel Glücksspielstaatsvertrag Empfehlungen 

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Literatur

  1. Stöver, H. & Baur, K. (2017): Spielsuchtbekämpfung, Jugend- und Spielerschutz. In: Justus Haucap, Martin Nolte & Heino Stöver (Hgg.): Faktenbasierte Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags (37-94). Institut für Sportrecht Deutsche Sporthochschule Köln.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Instituts für SuchforschungFrankfurt University of Applied SciencesFrankfurt am MainDeutschland

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