Advertisement

Hypothesen

  • Markus AndräEmail author
Chapter
Part of the Kultur und gesellschaftliche Praxis book series (KGP)

Zusammenfassung

Sozialisation wird wiederholt metaphorisch als Spielerfahrung gedeutet. Bourdieu (1993, S. 122f.) ordnet den Begriff des Spiels in seine kulturtheoretische Beschreibung makrosozialer Felder und individueller Habitusformen ein: „Als Ergebnis der Spielerfahrung, also der objektiven Strukturen des Spielraums, sorgt der Sinn für das Spiel dafür, daß dieses für die Spieler subjektiven Sinn, d.h. Bedeutung und Daseinsgrund, aber auch Richtung, Orientierung, Zukunft bekommt.“ Der Vergleich wird aber nicht nur allgemein gesellschaftstheoretisch, sondern auch in direktem Zusammenhang zur geschlechtlichen Sozialisation von Kindern aufgegriffen. Thorne (vgl. 1994, S. 4ff.) spricht von „gender play“. Das ist keine passive Rollenübernahme, sondern ein aktives „doing“, das performative Möglichkeitsräume für Neuinterpretationen der Geschlechterbeziehungen eröffnet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.FH DresdenDresdenDeutschland

Personalised recommendations