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Das kollektive Gedächtnis als politischer Vergangenheitskonsens

  • Thomas WalachEmail author
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Zusammenfassung

Die gegenwärtige Geschichtswissenschaft geht, anders als die Historisten des 19. und 20. Jahrhunderts nicht länger davon aus, dass die Vergangenheit der Wissenschaft als gegebener, objektiv erfassbarer Forschungsgegenstand zur Verfügung steht. Sie betrachtet hegemoniale Geschichtsbilder als Vergangenheitskonsense, die diskursiv erarbeitet werden. Während die historistische Geschichtswissenschaft kraft ihrer gesellschaftlichen Autorität festlegen konnte, wie die Vergangenheit „eigentlich gewesen“ war, sehen sich Historikerinnen und Historiker der Gegenwart mit einer Vielzahl von Narrativen über Vergangenheit konfrontiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität WienWienÖsterreich

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