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Induktivitäten

  • Leonhard Stiny
Chapter

Zusammenfassung

Eine Spule, auch Induktivität genannt, ist prinzipiell nichts anderes als ein leitender, aufgewickelter Draht. Sie besitzt zwei Anschlüsse. Ein Spulenkörper (Wickelkörper) aus Kunststoff kann aus wickeltechnischen Gründen und zur mechanischen Fixierung des Drahtes verwendet werden. Eine frei in der Luft gewickelte Spule ohne Wickelkörper wird als Luftspule bezeichnet. Eine Spule mit einem Eisenkern wird auch Drossel genannt.

Um die Wirkungsweise einer Spule zu verstehen, sind Grundkenntnisse des Magnetismus und des magnetischen Feldes erforderlich.

Ein Magnet ist ein Stahlstück, welches Eisen und Stahl anzieht. Die Anziehungskraft heißt Magnetismus. Die zu den Metallen gehörenden Elemente Eisen, Nickel und Kobalt zeigen deutliche magnetische Eigenschaften. Der Magnetismus dieser Stoffe wird daher Ferromagnetismus (von lat. ferrum \(=\) Eisen) genannt, die Stoffe sind ferromagnetisch. Im Gegensatz hierzu sind z. B. Kupfer und Aluminium keine magnetischen Stoffe.

Außer natürlichen Magneten (Eisenerzstücke) gibt es künstliche Magnete aus Stahl oder bestimmten Legierungen in Form von z. B. Stabmagneten, Hufeisenmagneten oder Magnetnadeln.

Magnete üben aufeinander anziehende und abstoßende Kräfte aus. Ähnlich wie bei der elektrischen Ladung gibt es zwei Pole. Die Pole eines Magneten sind die Gebiete der stärksten Anziehung bzw. Abstoßung an den beiden Enden des Magneten.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Leonhard Stiny
    • 1
  1. 1.Haag a. d. AmperDeutschland

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