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Fazit

  • Jana Katharina MolleEmail author
Chapter
Part of the Soziale Arbeit als Wohlfahrtsproduktion book series (SOAW, volume 16)

zusammenfassung

›Würdigung‹ wurde in der vorliegenden Forschungsarbeit mit Blick auf Beratung als konzeptionell verankerte, aktive Ermöglichung der Ausübung des Rechts auf subjektive Deutungsmacht der Adressatinnen und Adressaten hinsichtlich ihrer individuellen Situation in der professionellen Interaktion, hier der Beratung, theoretisch konturiert (vgl. Kapitel 3). Die Handlungsspielräume zur Inanspruchnahme dieses Rechts in der Fallarbeit sind, ebenso wie die (Definition der) Probleme selbst, durch die sozialstrukturellen, politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie institutionelle Zielsetzungen, das Verhalten der Fachkräfte und gesellschaftliche Diskurse geprägt. Dies verleitet zur Einsicht, dass von Professionellen keine tatsächlichen, eindeutigen Aussagen über die Situation der Adressatinnen und Adressaten in der Fallarbeit zu treffen sind, sondern nur fallrekonstruktiv und hermeneutisch Hypothesen zugrunde gelegt werden, deren Aussagekraft permanent zu überprüfen ist.

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Authors and Affiliations

  1. 1.HAW HamburgHamburgDeutschland

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