Advertisement

Mit Kopf, Herz und Hand – Leibphänomenologische Forschung mit Kindern am Beispiel des Zweikämpfens im Sportunterricht

  • Florian Hartnack
Chapter

Zusammenfassung

Das Märchen der drei Prinzen von Serendip begründet das Serendipitätsprinzip, welches beschreibt, dass „man findet, was man gar nicht gesucht hat“ (Bude, 2008, S. 262). Einiges zu finden und schwierige Zusammenhänge erklären zu können scheinen attraktive Aussichten für qualitativ Forschende zu sein. Doch welche Her-angehensweise ist zu wählen? Der folgende Beitrag möchte Phänomenologische (Kindheits-)Forschung aus einer leiblichen Perspektive heraus beschreiben und damit aufzeigen, dass die konse-quente Berücksichtigung aller Sinne und unreflektierteigenleiblicher Erfahungen neue Perspektiven für Forschende erschließen können.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Amann, K. & Hirschauer, S. (1997). Die Befremdung der eigenen Kultur. Ein Programm. In S. Hirschauer & K. Amann (Hrsg.), Die Befremdung der eigenen Kultur. Zur ethnographischen Herausforderung soziologischer Empirie (S. 7-52). Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  2. Bourdieu, P. (2001). Meditationen. Zur Kritik der scholastischen Vernunft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  3. Brody, L. (1999). Gender, Emotion, and the Family. Cambridge: Harvard University Press.Google Scholar
  4. Bude, H. (2008). Das ‚Serendipity-Pattern’. Eine Erläuterung am Beispiel des Exklusionsbegriffs. In H. Kalthoff, S. Hirschauer & G. Lindemann (Hrsg.), Theoretische Empirie. Die Relevanz qualitativer Forschung (S. 260-278). Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  5. Coffey, A. (1999). The Ethnographic Self. Fieldwork and the Representation of the Identity. London: Sage.Google Scholar
  6. Cornelißen, W. & Pinhard, I. (2014). Konstruktionen von Geschlecht in Kindheit und Jugend. In D. Lück & W. Cornelißen (Hrsg.), Geschlechterunter-schiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa (Der Mensch als soziales und personales Wesen, 24, S. 113-142). Stuttgart: Lucius & Lucius.Google Scholar
  7. Dörpinghaus, S. (2013). Dem Gespür auf der Spur. Leibphänomenologische Studie zur Hebammenkunde am Beispiel der Unruhe (Neue Phänomenologie, 20). München: Karl Alber.Google Scholar
  8. Flick, U. (2011). Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung (4. Aufl.). Hamburg: Rowohlt.Google Scholar
  9. Flick, U., von Kardorff, E. & Steinke, I. (2012). Was ist qualitative Forschung? Einleitung und Überblick. In U. Flick, E. vonGoogle Scholar
  10. Kardorff & I. Steinke (Hrsg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch (9. Aufl., S. 13-29). Hamburg: Rowohlt.Google Scholar
  11. Hartnack, F. (2017). Doing Gender und Feeling Gender im Sportunterricht. Eine leibphänomenologischsoziologische Ethnografie des spielerischen Zweikämpfens. Göttingen: V&R unipress.CrossRefGoogle Scholar
  12. Hartnack, F. (2018). `Going Native´ and `Feel the Field´!? Leibphänomenogischethnografische Zugänge zu Kampfsportarten und Kampfkünsten. Journal of Martial Arts Research, 1(2).  https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_12_32
  13. Hunger, I. (2005). Qualitative Interviews mit Kindern. Besonderheiten, Erfahrungen und methodische Konsequenzen. In D. Kuhlmann & E. Balz (Hrsg.), Qualitative Forschungsansätze in der Sportpädagogik (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, 148, S. 69-84). Schorndorf: Hofmann.Google Scholar
  14. Keding, M. & Weith, C. (2014). Bewegte Interviews im Feld. In C. Bischoff, K. Oehme-Jüngling & W. Leimgruber (Hrsg.), Methoden der Kulturanthropologie (S. 131-142). Bern: Haupt.Google Scholar
  15. Landweer, H. (2006). Philosophie. In C. von Braun & I. Stephan (Hrsg.), Gender Studien – eine Einführung (2., aktualisierte Aufl., S. 225-240). Stuttgart: Metzler.CrossRefGoogle Scholar
  16. Lindemann, G. (2011). Das paradoxe Geschlecht. Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl (2., leicht veränderte Aufl.).Google Scholar
  17. Prechtl, P. (2002). Edmund Husserl zur Einführung (3., überarbeitete Aufl.). Hamburg: Junius.Google Scholar
  18. Rappe, G. (2012). Leib und Subjekt. Phänomenologische Beiträge zu einem erweiterten Menschenbild (kultur&philosophie, 4). Bochum, Freiburg: projekt.Google Scholar
  19. Rosenthal, G. (2011). Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung (3., aktualisierte und ergänzte Aufl.). Weinheim, München: Juventa.Google Scholar
  20. Schmitz, H. (1980). Neue Phänomenologie. Bonn: Bouvier.Google Scholar
  21. Schmitz, H. (1998). Der Leib, der Raum und die Gefühle. Ostfildern vor Stuttgart: edition tertium.Google Scholar
  22. Schmitz, H. (2014). Atmosphären. Freiburg, München: Karl Alber.Google Scholar
  23. Schury, G. (2006). Wer nicht sucht, der findet. Zufallsentdeckungen in der Wissenschaft. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  24. Spiritova, M. (2014). Narrative Interviews. In C. Bischoff, K. Oehme-Jüngling & W. Leimgruber (Hrsg.), Methoden der Kulturanthropologie (S. 117-130). Bern: Haupt.Google Scholar
  25. Strauss, A. & Corbin, J. (1996). Grounded Theory: Grundlagen Qualitativer Sozialforschung. Weinheim: Psychologie Verlags Union.Google Scholar
  26. Trautmann, T. (2010). Interviews mit Kindern. Grundlagen, Techniken, Besonderheiten, Beispiele. Wiesbaden: VS.CrossRefGoogle Scholar
  27. Uzarewicz, M. (2011). Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft. Eine neophänomenologische Soziologie des Transhumanen. Stuttgart: Lucius & Lucius.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für SportwissenschaftenGeorg-August-Universität GöttingenGöttingenDeutschland

Personalised recommendations