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Fazit

  • Adelheid von Spee
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Slow Care versteht sich als eine Haltung, durch die es im Pflegealltag gelingt, immer häufiger Situationen zu gestalten, die mit dem eigenen Pflegeverständnis konform gehen. Je häufiger es uns im Pflegealltag glückt, für gelingende Slow Care Momente zu sorgen, desto höher ist die Arbeitszufriedenheit. Slow Care will dazu ermutigen, sensibler für die erfolgreichen Situationen zu werden und darüber zu sprechen.

Slow Care versteht sich als eine Haltung, durch die es im Pflegealltag gelingt, immer häufiger Situationen zu gestalten, die mit dem eigenen Pflegeverständnis konform gehen. Je häufiger es uns im Pflegealltag glückt, für gelingende Slow Care Momente zu sorgen, desto höher ist die Arbeitszufriedenheit. Slow Care will dazu ermutigen, sensibler für die erfolgreichen Situationen zu werden und darüber zu sprechen. Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen auch über das Positive aus, denn so wird es größer und es entsteht ein profunder Kraftspeicher für die als schwierig erlebten Situationen. Über die gelungenen Situationen können wir unser professionelles Handeln zeigen und unser Können demonstrieren. Gerade in Zeiten hoher Arbeitsverdichtung und schwer zu besetzender Stellen ist es unabdingbar den Erfolgsgeschichten Raum zu geben und auch Stopp zu sagen, wenn keine Kapazitäten mehr zur Verfügung stehen. Würdevolle Pflege und Begleitung beansprucht eine deutliche Entschleunigung und Achtsamkeit im pflegerischen Miteinander. Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen stellt den uneingeschränkten Anspruch, die Würde und Einzigartigkeit eines jeden Menschen ausnahmslos zu respektieren, an ihren Anfang. Für Menschen mit Hilfe- und Pflegebedürftigkeit, die sich nicht selbst vertreten können, setzt sie stellvertretend für den Schutz der Menschenwürde den Staat und die Gesellschaft ein. Slow Care gibt Gedankenanstöße die Perspektiven auf das tägliche pflegerische Handeln zu erweitern und wertesensibel zu reflektieren. Unzumutbarkeiten werden angesprochen und gemeinsam werden gehbare Wege gestaltet.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.BonnDeutschland

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