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Soziale Marktwirtschaft – nur ein inhaltsloses „Wieselwort“?

  • Klaus ZapkaEmail author
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Zusammenfassung

Dass die interventionistische Ausprägung der ‚Sozialen Marktwirtschaft‘ und die kontinuierliche Nachfrage nach sozialpolitischen Gütern kein allzeit stabiler Zustand ist, thematisierte Wilhelm Röpke mit seinem Vortrag zu den „Grenzen und Gefahren des Wohlfahrtsstaates“, den er bereits in der ungewöhnlich dynamischen Aufschwungphase sozialpolitischer Maßnahmen am 24. Januar 1955 mit großer Weitsichtigkeit hielt: „Die staatlich organisierte Massenfürsorge ist eben nichts anderes als die Prothese einer durch Proletarismus verkrüppelten Gesellschaft, ein Notbehelf, berechnet auf die wirtschaftlich-moralische Unmündigkeit der aus dem Zerfall der alten Gesellschaft entstandenen Schichten. Dieser Notbehelf war lange unentbehrlich, als ein großer Teil der Fabrikarbeiter zu arm und in ihrer proletarischen Lage zu sehr in ihrem Vorsorgewillen gelähmt war, um sich selber zu helfen, und zu losgerissen aus dem alten sozialen Gewebe, um sich auf die solidarische Hilfe echter kleiner Gemeinschaften länger verlassen zu können. Er wird in dem Grade entbehrlich, wie wir hoffen können, jene unrühmliche Periode der Proletarisierung und Entwurzelung zu überwinden. In dem Maße nun, wie diese Phase in den fortgeschrittenen Ländern überwunden wird, so daß wir mit einem normalen Grade der Selbstversorgung rechnen können, hat das Prinzip des Wohlfahrtsstaats abgenommen“

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Authors and Affiliations

  1. 1.Wirtschaftswissenschaftliche FakultätGeorg-August-Universität GöttingenGöttingenDeutschland

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