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Bei der Arbeit!

  • Christian Chang-LanghorstEmail author
  • Dirk Heynen
  • Sylvia Homann
  • Ursula Wienken
Chapter
Part of the Journalistische Praxis book series (JP)

Zusammenfassung

Wie kann man die Idee der Kundenorientierung in der täglichen Arbeit umsetzen? Warum ist gute Planung nicht der Tod der Kreativität? Welche Schritte sind sinnvoll, wenn es um die Entwicklung von neuen Formaten oder die Umsetzung von innovativen Ideen geht? Warum ist es so wichtig, die Zusammenarbeit mit Produktionsfirmen oder freien Mitarbeitern aktiv zu gestalten? Wieviel Zufall verträgt Qualität? Und wie geht man im Alltag konstruktiv mit Fehlern um? Im Kapitel geht es unter anderem um die Themen Planung, Entwicklung, Umsetzung und Fehlermanagement. Die Methodenbox liefert Handwerkszeug für die Umsetzung.

Schlüsselwörter

Planung Anforderungen Kundenorientierung Entwicklung Innovation Fehler Fehlermanagement Handlungsplan Time-Boxing Personas NZM-Test Empathy- Map Entwicklungs-Canvas COCD-Box Aussagewunsch / Point of View Flussdiagramm Getting Things Done Fehlersammelkarte 

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Literatur

  1. Die Methode ist keiner Quelle zuzuordnen. Sie gehört in den Methodenkoffer von Coaches genauso wie von Sportpsychologen oder Design-Thinkern.Google Scholar
  2. „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ Dieser Satz stammt von dem britischen Soziologen, Historiker und Publizisten Cyrill Northcote Parkinson aus den 1950er Jahren. Oder anders ausgedrückt: Je mehr Zeit ich für eine bestimmte Aufgabe habe, desto mehr Zeit brauche ich auch, um die Aufgabe zu erfüllen. An dieser Erkenntnis setzt die Methode Time-Boxing an, die aus dem Zeitmanagement stammt. Sie wird auch im agilen Universum erfolgreich eingesetzt (Scrum, Design-Thinking). Die Idee besteht darin, grundsätzlich am Beginn von Aufgaben, ToDos oder Projekten, klar definierte und verbindliche Zeiträume (time boxes) festzulegen, in denen das Ergebnis / die Ergebnisse erledigt sein müssen. Dies gilt auch oder sogar erst recht für komplexe Aufgaben.Google Scholar
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  18. Wir haben nur eine winzig-kleine Idee aus diesem komplexen Gefüge vorgestellt.Google Scholar
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  20. Die Fehlersammelkarte gehört zu den 7 Qualitätswerkzeugen und geht auf den Japaner Kaoru Ishikawa zurück.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Christian Chang-Langhorst
    • 1
    Email author
  • Dirk Heynen
    • 2
  • Sylvia Homann
    • 3
  • Ursula Wienken
    • 4
  1. 1.SaarbrückenDeutschland
  2. 2.BonnDeutschland
  3. 3.PaderbornDeutschland
  4. 4.KölnDeutschland

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