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“Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer…”: Franz Schuberts Einbezug der Katastrophe in die langsamen Sätze

  • Yusuke TakamatsuEmail author
Chapter
Part of the Systematische Musikwissenschaft book series (SYMU)

Zusammenfassung

Der vorliegende Aufsatz handelt von der damals neuartigen Dramaturgie des langsamen Satzes Franz Schuberts: von der auf dem Höhepunkt einsetzenden Dissonanz mit dem anschließenden Abbruch, die am Ende der sich entwickelnden Formstationen nach der Steigerung erklingt. Dieses Zutreiben auf einen nicht aufgelösten, abbrechenden, dissonanten Höhepunkt, der als Inszenierung einer Katastrophe begriffen werden kann, taucht im langsamen Satz im Mittelteil der ‘großen’ C-Dur-Sinfonie D 944, des Klaviertrios D 929, des Streichquintetts D 956 und der Klaviersonate D 959 auf verschiedene Weise auf. Die detaillierte Analyse zeigt, dass das Urmodell dieser Dramaturgie wohl das Lied “Gretchen am Spinnrade” D 118 ist, das zu einem der allererst publizierten Lieder gehört.

Schlagworte

Franz Schubert langsamer Satz Sinfonie Nr. 8 in C-Dur D 944 Gretchen am Spinnrade D 118 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Musikwissenschaftliches InstitutUniversität ZürichZürichSchweiz

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