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Frottola goes pop. Ein Gedankenspiel

  • Sabine MeineEmail author
Chapter
Part of the Systematische Musikwissenschaft book series (SYMU)

Zusammenfassung

In der Renaissance gab es noch keinen expliziten Diskurs um das Populäre; gleichwohl wurde es bereits bewusst eingesetzt und bot in der noch nicht schematisierten historischen Offenheit einen interessanten historischen Begegnungsraum. Diese These (Peter Burke u. a.) lädt dazu ein, das weltliche Gattungsspektrum der Zeit zu differenzieren und die Gattung der Frottola als Populärkultur zu betrachten, eine Vokalmusik italienischer Sprache, die um 1500 vom Hof aus in Mode kam. Das Gedankenspiel geht von Io non compro più speranza (‘Ich kaufe keine Hoffnung mehr’) aus, 1504 in Venedig gedruckt und auf den Musiker Marchetto Cara zurückzuführen, der am Hof in Mantua für die Markgräfin Isabella d’Este Gonzaga tätig war.

Schlagworte

Frottola Renaissancemusikkultur Mantua Gegenkultur Unterhaltungskunst Medienerfolg 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Historische MusikwissenschaftHochschule für Musik und Tanz KölnKölnDeutschland

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