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Lehrer*innen an der Odenwaldschule

  • Heiner KeuppEmail author
  • Peter Mosser
  • Bettina Busch
  • Gerhard Hackenschmied
  • Florian Straus
Chapter
Part of the Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend: Forschung als Beitrag zur Aufarbeitung book series (SEGEKIJU)

Zusammenfassung

Der Blick auf das Lehrer*innenkollegium an der Odenwaldschule ergibt ein heterogenes Bild, sowohl wenn man es historisch durchgeht, als auch im Querschnitt zu einem bestimmten Zeitraum. Die historische Perspektive zeigt, dass nach dem 2. Weltkrieg Lehrer*innen den Neuaufbau übernommen haben, die einerseits an reformpädagogische Erfahrungen aus der Frühphase der Odenwaldschule und der Landerziehungsheime anknüpfen und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung einer demokratischen Lebenskultur mit den Mitteln der schulischen Pädagogik leisten wollten. Sie waren andererseits geprägt von Emigration und Widerstand, aber auch von Militär und Krieg. In der weiteren Entwicklung bis in die Gegenwart verlieren sich diese Bezugspunkte immer mehr. Die Lehrer*innengenerationen, die später die Odenwaldschule prägten, verlieren zunehmend den Bezug zur Reformpädagogik und spiegeln in ihren Haltungen und Überzeugungen den Wertewandel und die Pluralisierung der Bundesrepublik.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Heiner Keupp
    • 1
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  • Peter Mosser
    • 2
  • Bettina Busch
    • 2
  • Gerhard Hackenschmied
    • 2
  • Florian Straus
    • 2
  1. 1.UnterschleißheimDeutschland
  2. 2.MünchenDeutschland

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