Advertisement

Diskurse analysieren: Methodologie und Methode

  • Manfred Schnabel
Chapter
Part of the Vallendarer Schriften der Pflegewissenschaft book series (VSP)

Zusammenfassung

Diskursanalytische Ansätze haben in Frankreich Tradition und sind nach ihrer erfolgreichen Rezeption in England und den USA mittlerweile auch in Deutschland verbreitet (Angermüller 2010: 73; Schöttler 1997: 196). Sie haben sich in den Sozial- und Sprachwissenschaften etabliert und neben Forschungsergebnissen auch umfangreiche methodische Ausarbeitungen, forschungspragmatische Leitfäden und methodologische Reflexionen hervorgebracht. Populäre Beispiele sind die sprachwissenschaftlich orientierte „Kritische Diskursanalyse“ nach Siegfried Jäger (2007; 2012), die an die sozialphänomenologische Soziologie von Berger und Luckmann anschließende „Wissenssoziologische Diskursanalyse“ nach Reiner Keller (z. B. 2011a), die von strukturalistischen Konzepten inspirierten Ansätze von Rainer Diaz-Bone (2006) und Jürgen Link (2007; 2011) sowie die verschiedenen Vorschläge für einen dezidiert poststrukturalistischen Zugang. Für Letzteres steht z. B. Jürgen Angermüllers „äußerungstheoretische“ Diskursmethode (z. B. 2010; 2014b), Eva Herschingers politische Diskursanalyse (2014) oder, wie eingangs schon erwähnt Martin Nonhoffs Hegemonieanalyse.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.LudwigsburgDeutschland

Personalised recommendations