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Vertrauen in der Mitarbeiterführung

  • Hartmut Laufer
Chapter

Zusammenfassung

Nur wenn Mitarbeiter erkennen, dass die Führung nicht ausschließlich den Unternehmensprofit im Blick hat, sondern sich auch um die Belange der Beschäftigten kümmert, werden sie bereit sein, sich für die geforderten Arbeiten vorbehaltlos einzusetzen. Sie müssen darauf vertrauen können, dass sie für ihr Engagement angemessen entlohnt werden und sich die Unternehmensleitung um zumutbare Arbeitsbedingungen bemüht. In dieser Hinsicht liegen die Mitarbeitererwartungen vorrangig auf der Sachebene.

Was jedoch die unmittelbare Zusammenarbeit mit ihren Vorgesetzten anbelangt, so liegen hier die Mitarbeitererwartungen eher auf der Gefühls‐ bzw. Beziehungsebene. Sie erwarten, dass die Vorgesetzten
  • die Leistungen ihrer Mitarbeiter wahrnehmen und anerkennen,

  • ihre Persönlichkeit achten und wertschätzen,

  • sie bei auftretenden Arbeitsproblemen unterstützen und

  • sich auch ihrer persönlichen Sorgen und Nöte annehmen.

Ein nachhaltig erfolgreiches Führen von Mitarbeitern ist ohne deren Vertrauen undenkbar.

Ist es einem Vorgesetzten gelungen, ein solides Vertrauensverhältnis zu seinen Mitarbeitern aufzubauen, braucht er sich nicht mehr um alles selbst zu kümmern. Er kann es dann riskieren, seine Mitarbeiter weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten zu lassen, ohne sie ständig zu kontrollieren, und kann sich auf die übergeordneten Führungsaufgaben konzentrieren.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Hartmut Laufer
    • 1
  1. 1.MENSOR InstitutBerlinDeutschland

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