Advertisement

Zwischen Entgrenzung und Abgrenzung

Wie der Sport-Medien-Komplex sich immer stärker ausbreitet und für neue Geschäftsbereiche, Produktions- und Selektionsverfahren neben dem klassischen Journalismus sorgt
  • Christoph BertlingEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Anhand ausgewählter Akteure des Sport-Medien-Komplexes wird aufgezeigt, welche neuen Mechanismen und Logiken sich entwickelt haben. Dazu gehören Verschiebungen zwischen PR und Journalismus und daraus resultierende neue Resonanz- und Entscheidungsräume. Ferner wird eine Typisierung von daraus entstandenen neuen Medienakteuren vorgenommen und aufgezeigt, mit welchen Strategien die Internationalisierung des Sport-Medien-Komplexes forciert wird. Anschließend wird die steigende Bedeutung von nicht-journalistischen Akteuren aufgezeigt und abschließend werden Implikationen für das Sport-Medien-Management hergeleitet.

Literatur

  1. Altmeppen, K.-D., Röttger, U., & Bentele, G. (Hrsg.). (2004). Schwierige Verhältnisse. Interdependenzen zwischen Journalismus und PR. Wiesbaden: VS Verlag.Google Scholar
  2. Andrews, D. L. (2003). Sport and the transnationalizing media corporation. Journal of Media Economics, 16(4), 235–251.CrossRefGoogle Scholar
  3. Baerns, B. (1991). Öffentlichkeitsarbeit als Determinante journalistischer Informationsleistungen. Publizistik, 24(3), 301–316.Google Scholar
  4. Bentele, G. (2008). Intereffikationsmodell. In G. Bentele, R. Fröhlich & Szyska P. (Hrsg.), Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln (2. Aufl., S. 209–222). Wiesbaden: VS Verlag.CrossRefGoogle Scholar
  5. Blöbaum, B. (2016). Journalismus als Funktionssystem der Gesellschaft. In M. Löffelholz & L. Rothenberger (Hrsg.), Handbuch Journalismustheorien (S. 151–163). Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  6. Habermas, J. (1990). Strukturwandel der Öffentlichkeit. Suhrkamp: Frankfurt a. M.Google Scholar
  7. Imhof, K. (2006). Medien und Öffentlichkeit. fög discussion paper GL-2006-0008. Zürich: Fög-Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft.Google Scholar
  8. Kiefer, M. L. (2002). Kirch-Insolvenz: Ende einer ökonomischen Vision? Media Perspektiven, 10, 491–500.Google Scholar
  9. Kiefer, M. L. (2017). Journalismus als Dienstleistung? Eine dienstleistungstheoretische Einschätzung. Medien & Kommunikationswissenschaft, 65(4), 682–703.CrossRefGoogle Scholar
  10. Russ-Mohl, S. (1994). Symbiose oder Konflikt: Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus. In O. Jarren (Hrsg.), Medien und Journalismus. Eine Einführung (Fachwissen für Journalisten, S. 314–327). Opladen: VS Verlag.CrossRefGoogle Scholar
  11. Russ-Mohl, S. (2017). Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde. Warum die Digitalisierung unsere Demokratie gefährdet. Köln: Halem.Google Scholar
  12. Schatz, H., & Schulz, W. (1992). Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zur Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem. Media Perspektiven, 11, 690–711.Google Scholar
  13. Schierl, T., & Bertling, C. (2007). Personalisierung und Prominenz in der Sportberichterstattung. In T. Schierl (Hrsg.), Handbuch Medien, Kommunikation und Sport (S. 155–166). Schorndorf: Hofmann.Google Scholar
  14. Smith, R. (2017). Belgian clubs and foreign money: A modern soccer mix. The New York Times. https://www.nytimes.com/2017/09/09/sports/soccer/belgian-clubs-and-foreign-money-a-modern-soccer-mix.html. Zugegriffen: 30. Nov. 2017.
  15. Weber, S. (2004). Gemeinsamkeiten statt Unterschiede zwischen Journalismus und PR. In K.-D. Altmeppen, U. Röttger & G. Bentele (Hrsg.), Schwierige Verhältnisse. Interdependenzen zwischen Journalismus und PR (S. 53–66). Wiesbaden: VS Verlag.CrossRefGoogle Scholar
  16. Wirtz, H. (2009). Medien- und Internetmanagement (6. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Deutsche Sporthochschule KölnKölnDeutschland

Personalised recommendations