Advertisement

Wege zur Emanzipation von der „Ideologie der Gegenwart“

Über den Wert historischer Zugänge in der sozioökonomischen Bildung
  • Moritz Peter HaarmannEmail author
Chapter
Part of the Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft book series (SOBIWI)

Zusammenfassung

Sozioökonomische Bildung möchte ein aufgeklärtes Denken über Wirtschaft und ihre gesellschaftlichen Zusammenhänge (be)fördern und zur mündigen Teilhabe am wirtschaftlichen Zusammenleben befähigen. Deshalb bedarf sie einer skeptischen und kritischen Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen Wirklichkeit. Dazu gehört wesentlich, die in der Gesellschaft dominierenden ökonomis(tis)chen Deutungs- und Erklärungsmuster zu hinterfragen.

Ausgehend von einer pointierten Auseinandersetzung mit den Charakteristika sozioökonomischer Bildung veranschaulicht der Beitrag den Stellenwert, den die Befähigung zur Ideologiekritik innerhalb der sozioökonomischen Bildung einnimmt. Anschließend werden die Lern- und Bildungsbedingungen in den ökonomisierten und digitalisierten Lebenswelten der Gegenwart problematisiert. Dabei wird deutlich, dass sozioökonomische Bildung die Fähigkeit umfasst, sich von der „Ideologie der Gegenwart“ emanzipieren zu können. Um sich dieser Bildungsaufgabe angemessen stellen zu können, muss sozioökonomische Bildung (auch) historische Zugänge auf ihre Bildungsgegenstände eröffnen.

Mit dem Beitrag werden Ansatzpunkte entwickelt, Retroperspektiven innerhalb der didaktischen Auswahlentscheidungen der multidisziplinären und multiparadigmatischen sozioökonomischen Bildung angemessen zu berücksichtigen. Konzeptionell beziehen sich diese auf den vom Autor entwickelten Vorschlag, die sozioökonomische Bildung als Teil einer integrativen Didaktik der politischen Bildung zu verstehen, die sich daran orientiert und legitimiert, Lernende zu einer aufgeklärten Teilhabe am gesellschaftlichen Zusammenleben zu befähigen. Wesentlich ist dafür der didaktische Dreischritt aus der Rekonstruktion, der Dekonstruktion und der Konstruktion gesellschaftlicher Ordnungen und ihrer Ideen. Die sozioökonomische Bildung bezieht sich dabei auf die Wirtschaftsordnung.

Schlüsselbegriffe

Politische Bildung sozialwissenschaftliche Bildung Ideologiekritik Schlüsselprobleme Wirtschaftsordnung Digitalisierung Narrative Neoklassik Geschichtsdidaktik Wirtschaftsdidaktik 

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bebel, A. (1954). Die Frau und der Sozialismus. 58. Aufl. Berlin: Dietz.Google Scholar
  2. Becchio, G., & Leghissa, G. (2017). The Origins of Neoliberalism. Insights form economics and philosophy. London, New York: Routledge.CrossRefGoogle Scholar
  3. Bergmann, K. (2002a). Der Gegenwartsbezug im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.Google Scholar
  4. Bergmann, K. (2002b). Geschichte als Steinbruch? Anmerkungen zum Gegenwartsbezug im Geschichtsunterricht. Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Jahresband 2002, S. 138–150.Google Scholar
  5. Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland (2011). Mitschrift der Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Ministerpräsident der Republik Portugal, Pedro Passos Coelho (01.09.2011). https://www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/09/2011-09-01-merkel-coelho.html. Zugegriffen: 05. Januar 2018.
  6. Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland (2017). Lebenslagen in Deutschland. Der fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. http://www.armuts-und-reichtumsbericht.de/SharedDocs/Downloads/Berichte/5-arb-langfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=6. Zugegriffen: 25. Februar 2018).
  7. Ciupa, K. (2017). The promise of rights: international indigenous rights in the neoliberal era. In: H. Brabazon (Hrsg.), Neoliberal Legality: Understanding the Role of Law in the Neoliberal Project (S. 140–166). Abingdon: Routledge.Google Scholar
  8. Crouch, C. (2008). Postdemokratie. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.Google Scholar
  9. Dönhoff, M. (1999). Deutschland, deine Kanzler. 2. Aufl. München: Siedler.Google Scholar
  10. Durkheim, E. (1893/1992). Über soziale Arbeitsteilung. Studie über die Organisation höherer Gesellschaften. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  11. Engartner, T. (2018). Eckpfeiler sozioökonomischer Bildung – oder: zur Bedeutsamkeit der Kontextualisierung ökonomischer Frage- und Problemstellungen. In T. Engartner,CrossRefGoogle Scholar
  12. C. Fridrich, S. Graupe, R. Hedtke, & G. Tafner (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven (S. 27–52). Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  13. Erhard, L. (1948). Marktwirtschaft im Streit der Meinungen. Rede vor der 14. Vollversammlung des alliierten Wirtschaftsrates am 28. August 1948. In K. Hohmann (1988): Ludwig Erhard. Gedanken aus fünf Jahrzehnten (S. 134–151). Düsseldorf, Wien, New York: Econ.Google Scholar
  14. Eucken, W. (1940). Die Grundlagen der Nationalökonomie. Jena: Verlag von Gustav Fischer.Google Scholar
  15. Eucken, W. (1948). Die soziale Frage. In E. Salin (Hrsg.), Synopsis. Festgabe für Alfred Weber (S. 111–131). Heidelberg: Verlag Lambert Schneider.Google Scholar
  16. Eucken, W. (1950). Die Entwicklung des ökonomischen Denkens. In W. Eucken (1951), Unser Zeitalter der Misserfolge. Fünf Vorträge zur Wirtschaftspolitik (S. 59–72). Tübingen: J. C. B. Mohr Siebeck.Google Scholar
  17. Eucken, W. (1990). Grundsätze der Wirtschaftspolitik. 6. Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr Siebeck.Google Scholar
  18. Famulla, G.-E., Fischer, A., Hedtke, R., Weber, B., & Zustrassen, B. (2011). Bessere ökonomische Bildung: problemorientiert, pluralistisch, multidisziplinär. Aus Politik und Zeitgeschichte, 12, 48–54.Google Scholar
  19. Fischer, A., & Zurstrassen, B. (Hrsg.). (2014). Sozioökonomische Bildung. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.Google Scholar
  20. Fridrich, C. (2018). Sozioökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II in Österreich. Entwicklungslinien, Umsetzungspraxis und Plädoyer für das Integrationsfach Geographie und Wirtschaftskunde. In C. Fridrich, T. Engartner, S. Graupe, R. Hedtke, & G. Tafner (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven (S. 81–107). Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  21. Foucault, M. (1972/2007). Die Ordnung des Diskurses. 10. Aufl. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag.Google Scholar
  22. Friedman, M. (1962/1971). Kapitalismus und Freiheit. Stuttgart: Seewald Verlag.Google Scholar
  23. Fukuyama, F. (1992). Das Ende der Geschichte. Wo stehen wir? München: Kindler.Google Scholar
  24. Haarmann, M. P. (2014). Sozioökonomische Bildung – ökonomische Bildung unter der Zielperspektive der Mündigkeit. In A. Fischer & B. Zurstrassen (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung (S. 206–222). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.Google Scholar
  25. Haarmann, M. P. (2015). Wirtschaft – Macht – Bürgerbewusstsein. Walter Euckens Beitrag zur sozioökonomischen Bildung. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  26. Haarmann, M. P. (2016a). E-Citizenship?! Impulse zum Ausbruch aus einer digitalen Unmündigkeit. Polis 3, 22 – 25.Google Scholar
  27. Haarmann, M. P. (2016b). Wirtschaft ist politisch! Die Wirtschaftsordnung und ihre Zusammenhänge. Polis 4, 18 – 22.Google Scholar
  28. Haarmann, M. P. (2018a). Die Rekonstruktion, die Dekonstruktion und die Konstruktion der Wirtschaftsordnung als Kern sozioökonomischer Bildung. In T. Engartner, C. Fridrich, S. Graupe, R. Hedtke, & G. Tafner (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven (S. 185–214). Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  29. Haarmann, M. P. (2018b): Politik-Wirtschaft. Ansatzpunkte für eine Unterrichtspraxis der sozioökonomischen Bildung. Polis 2, 22f. (i. E.).Google Scholar
  30. Hayek, F. A. von (1979). Liberalismus. Vorträge und Aufsätze Nr. 72. Tübingen: Mohr Siebeck.Google Scholar
  31. Hedtke, R. (2011). Atomisierung der Stundentafeln? Zur Zerlegung von Schulfächern in ihre Disziplinen. In R. Hedtke., & C. Uppenbrock (Hrsg.), Atomisierung der Stundentafeln? Schulfächer und ihre Bezugsdisziplinen in der Sekundarstufe I. iböb Working paper Nr. 3, 3–54. Bielefeld: Initiative für eine bessere ökonomische Bildung.Google Scholar
  32. Hedtke, R. (2014). Was ist sozio-ökonomische Bildung? In A. Fischer & B. Zurstrassen (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung (S. 81–127). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.Google Scholar
  33. Heimann, E. (1929/1980): Soziale Theorie des Kapitalismus. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.Google Scholar
  34. Heimann, E. (1931). Kapitalismus und Sozialismus. Reden und Aufsätze zur Wirtschafts- und Geisteslage. Potsdam: Alfred Protte Verlag.Google Scholar
  35. Herbert, U. (2014). Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. München: Beck.Google Scholar
  36. Hippe, T. (2010). Wie ist sozialwissenschaftliche Bildung möglich? Gesellschaftliche Schlüsselprobleme als integrativer Gegenstand der ökonomischen und politischen Bildung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  37. Kaminski, H. (2006). Wie viel Politik braucht die ökonomische Bildung? In G. Weißeno (Hrsg.), Politik und Wirtschaft unterrichten (S. 144–160). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.CrossRefGoogle Scholar
  38. Kant, I. (1784). Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Berlinische Monatsschrift 4, 481–494.Google Scholar
  39. Kant, I. (1776/1974). Kritik der reinen Vernunft. Bd. 2. Hrsg. in Fassung der 2. Aufl. von 1787 von W. Weischedel (1974). Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.Google Scholar
  40. Keynes, J. M. (1936). The General Theory of Employment, Interest and Money. London: Macmillan and Co.Google Scholar
  41. Klafki, W. (1991). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. 2. Aufl. Weinheim, Basel: Beltz.Google Scholar
  42. Krol, G.-J., Loerwald, D., & Müller, C. (2011). Plädoyer für eine problemorientierte, lerntheoretisch und fachlich fundierte ökonomische Bildung. Diskussionspapier 02/2011. Münster: Centrum für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung d. Westfälischen Wilhelms-Universität.Google Scholar
  43. Lampert, H., & Bossert, A. (2011). Die Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Europäischen Union. München: Olzog.Google Scholar
  44. Lessenich, S. (2016). Neben uns die Sintflut: Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis. Berlin: Herzog.Google Scholar
  45. Levy, D. A. L. (2017). Foreword. In N. Newman, R. Flechter, A. Kalogeropoulos, D. A. L. Levy, & R. K. Nielsen (Hrsg.), Digital News Report 2017. Oxford: Reuters Institute for the Study of Journalism.Google Scholar
  46. Mannheim, K. (1929). Ideologie und Utopie. Schriften zur Philosophie und Soziologie Bd. III. Bonn: Verlag Friedrich Cohen.Google Scholar
  47. Mankiw, N. G., & Taylor, M. P. 2012: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre. Stuttgart: Schäffer Poeschel.Google Scholar
  48. Marcuse, H. (1967): Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft.6. Aufl. München: dtv.Google Scholar
  49. Merkel, A. (2016). Rede zum Haushaltsgesetz 2017 vor dem Deutschen Bundestag. Berlin: Bulletin der Bundesregierung Nr. 138–1 vom 23.11.2016.Google Scholar
  50. Müller-Armack, A. (1952/2008). Stil und Ordnung der Sozialen Marktwirtschaft. In N. Goldschmidt & M. Wohlgemuth (2008): Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik. Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik Bd. 50 (S. 457–466). Tübingen: Mohr Siebeck.Google Scholar
  51. Müller-Armack, A. (1966): Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik. Studien und Konzepte zur sozialen Marktwirtschaft und zur europäischen Integration. Beiträge zur Wirtschaftspolitik Bd. 4. Freiburg i. Br.: Haupt.Google Scholar
  52. Neckel, S. (2001). „Leistung“ und „Erfolg“. Die symbolische Ordnung der Marktgesellschaft. In E. Barlösius, H.-P. Müller, & S. Sigmund (Hrsg.), Gesellschaftsbilder im Umbruch. Soziologische Perspektiven in Deutschland (S. 247–266). Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  53. Neckel, S. (2010). Refeudalisierung der Ökonomie: Zum Strukturwandel kapitalistischer Wirtschaft. MPIfG Working Papers Nr. 10/6. Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.Google Scholar
  54. Negt, O. (2012). Nur noch Utopien sind realistisch. Politische Interventionen. Göttingen: Steidl.Google Scholar
  55. Newman, N., Flechter, R., Kalogeropoulos, A., Levy, D. A. L., & Nielsen, R. K. (Hrsg.). (2017). Digital News Report 2017. Oxford: Reuters Institute for the Study of Journalism.Google Scholar
  56. Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.). (2006). Politik-Wirtschaft. Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 8–10. Hannover: Niedersächsisches Kultusministerium.Google Scholar
  57. Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.). (2015). Politik-Wirtschaft. Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 8–10. Hannover: Niedersächsisches Kultusministerium.Google Scholar
  58. Niessen, F. (2016). Entmachtet die Ökonomen! Warum die Politik neue Berater braucht. Marburg: TectumGoogle Scholar
  59. Perrone, Nicolás (2017). Neoliberalism and economic sovereignty. Property, contracts, and foreign investment. In H. Brabazon (Hrsg.), Neoliberal Legality: Understanding the Role of Law in the Neoliberal Project (S. 45–62). Abingdon: Routledge.Google Scholar
  60. Piketty, T. (2014). Das Kapital im 21. Jahrhundert. München: C.H. Beck.Google Scholar
  61. Plickert, P. (2008). Wandlungen des Neoliberalismus. Eine Studie zu Entwicklung und Ausstrahlung der Mont Pèlerin Society. Marktwirtschaftliche Reformpolitik Bd. 8. Stuttgart: Lucius & Lucius.Google Scholar
  62. Ptak, R. (2008). Grundlagen des Neoliberalismus. In R. Ptak, C. Butterwegge, & B. Lösch (Hrsg.), Kritik des Neoliberalismus (S. 13–86). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  63. Reinhardt, S. (2005). Politik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen.Google Scholar
  64. Röpke, W. (1942). Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart. Zürich: Eugen Rentsch.Google Scholar
  65. Röpke, W. (1947). Das Kulturideal des Liberalismus. Frankfurt a. M.: Verlag G. Schulte-Bulmke.Google Scholar
  66. Röpke, W. (1956). Jenseits von Angebot und Nachfrage. Die Marktwirtschaft ist nicht alles. In H. J. Hennecke (Hrsg.). (2009): Wilhelm Röpke. Marktwirtschaft ist nicht genug. Gesammelte Aufsätze (S. 303–314). Bremen: Manuscriptum.Google Scholar
  67. Rothschild, E. (1994). Adam Smith and the Invisible Hand. The American Economic Review 84/2, 319–322.Google Scholar
  68. Rüstow, A. (1950). Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus. Hrsg.: F. P. Maier-Rigaud & G. Maier-Rigaud (2001). Marburg: Metropolis-Verlag.Google Scholar
  69. Rüstow, A. (1959). Sozialpolitik diesseits und jenseits des Klassenkampfes. Vortrag auf der 12. Arbeitstagung der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (Bad Godesberg, 22.01.1959). In W. Hoch (Hrsg.). (1963): Alexander Rüstow – Rede und Antwort (S. 116–134). Ludwigsburg: Martin Hoch Verlagsgesellschaft.Google Scholar
  70. Rüstow, A (1961). Die staatspolitische Krise unserer Gesellschaft. Vortrag auf der 16. Arbeitstagung der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (20.06.1961). In: W. Hoch (Hrsg.). (1963), Alexander Rüstow – Rede und Antwort (S. 56–75). Ludwigsburg: Martin Hoch.Google Scholar
  71. Salin, E. (1967). Politische Ökonomie. Geschichte der wirtschaftspolitischen Ideen von Platon bis zur Gegenwart. 5. Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr Siebeck.Google Scholar
  72. Samuelson, P. A. (1990). Foreword. In P. Saunders & W. B. Walstad (Hrsg.), The Principles of Economics Course: A Handbook for Instructors. New York: Mcgraw-Hill.Google Scholar
  73. Samuelson, P. A., & Nordhaus, W. D. (2016). Volkswirtschaftslehre. Das internationale Standardwerk der Makro- und Mikroökonomie. 5. Aufl. München: FinanzBuch Verlag.Google Scholar
  74. Schäfer, U. (2009). Der Crash des Kapitalismus: Warum die entfesselte Marktwirtschaft scheiterte und was jetzt zu tun ist. Frankfurt a. M.: Campus Verlag.Google Scholar
  75. Schmelzer, M. (2010). Freiheit für Wechselkurse und Kapital. Die Ursprünge neoliberaler Währungspolitik und die Mont Pèlerin Society. Marburg: Metropolis.Google Scholar
  76. Schirrmacher, F. (2014). Das Armband der Neelie Kroes. In F. Schirrmacher (Hrsg.). (2015), Technologischer Totalitarismus. Eine Debatte (S. 62–69). Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  77. Schulz, T. (2018). Außer Kontrolle. In Der Spiegel 13/2018, S. 12–24.Google Scholar
  78. Schumpeter, J. (1914). Epochen der Dogmen- und Methodengeschichte. In K. Bucher, J. Schumpeter, & F. Fr. v. Wieser (Hrsg.), Grundriss der Sozialökonomik I. Abteilung: Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaft (S. 19–124). Tübingen: J. C. B. Mohr.Google Scholar
  79. Sedláček, T., & Orrell, D. (2013). Bescheidenheit. Für eine neue Ökonomie. München: Carl Hanser Verlag.Google Scholar
  80. Smith, A. (1759/2004). Theorie der ethischen Gefühle. Hrsg. von W. Eckstein (2004). Hamburg: Felix Meiner.Google Scholar
  81. Smith, A. (1776/1974). Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen. Hrsg. von C. Recktenwald (1974). München: Beck.Google Scholar
  82. Schnädelbach, H. (1969). Was ist Ideologie? Versuch einer Begriffsklärung. Das Argument 50/2, 71–92.Google Scholar
  83. SPD-Parteivorstand (Hrsg.). (2007). Hamburger Programm. Grundsatzprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. http://www.spd.de/de/pdf/parteiprogramme/Hamburger-Programm_final.pdf. Zugegriffen: 27.01.2018.
  84. Tafner, G. (2018). Ökonomische Bildung als sozioökonomische Bildung. Grundlagen der Didaktik einer reflexiven Wirtschaftspädagogik. In G. Tafner, T. Engartner, C. Fridrich, S. Graupe, & R. Hedtke (Hrsg.), Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Entwicklungslinien und Perspektiven (S. 109–140). Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  85. Thalemann, G. (2011). Die Soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland – ein realisiertes Konzept? Analyse von Genesis, theoretischem Gehalt und praktischer Verwirklichung. Hamburg: disserta Verlag.Google Scholar
  86. Ther, P. (2014). Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent: Eine Geschichte des neoliberalen Europa. Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  87. Ulrich, P. (2016). Wider den politischen Ökonomismus (Geleitwort). In F. Niessen: Entmachtet die Ökonomen! Warum die Politik neue Berater braucht. Marburg: Tectum, S. 7–10.Google Scholar
  88. Veitch, K. (2017). Law, social policy, and the neoliberal state. In H. Brabazon (Hrsg.), Neoliberal legality: understanding the role of law in the neoliberal project (S. 77–91). Abingdon: Routledge.Google Scholar
  89. Walpen, B. (2004). Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft. Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pèlerin Society. Schriften zur Geschichte und Kritik der politischen Ökonomie 1. Hamburg: VSA.Google Scholar
  90. Weber, M. (1922). Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. Zwei Teile in einem Band (2010). Frankfurt/Main: Zweitausendeins.Google Scholar
  91. Wildmann, L. (2014). Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik. Module der Volkswirtschaftslehre Bd. 1. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag.Google Scholar
  92. World Inequality Lab (2017). World Inequality Report 2018. Paris: Paris School of Economics.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Leibniz Universität HannoverHannoverDeutschland

Personalised recommendations