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Geschäftsmodelle für die Kanzlei der Zukunft

  • Hubertus Kolster
  • Tobias Heining
Chapter

Zusammenfassung

Digitalisierung und künstliche Intelligenz haben auch in den Rechtsmarkt Einzug gehalten und werden die Geschäftsmodelle für Kanzleien verändern oder sogar ganz neue Geschäftsfelder für Kanzleien entstehen lassen. Ein Geschäftsmodell beantwortet grob gesagt die Fragen nach dem konkreten Angebot einer Organisation an ihre Kunden, wie dieses Angebot zustande und schließlich zum Kunden kommt und wie damit Erträge erwirtschaftet und verteilt werden. Für Wirtschaftskanzleien hieß das bisher das Erbringen rechtlicher Dienstleistungen bei Problemstellungen und im Projektgeschäft durch Rechtsanwälte. Nun aber wird das ursprüngliche Geschäftsmodell in Frage gestellt. Den technologischen Entwicklungen sowie den wachsenden Anforderungen der Mandanten im Hinblick auf Effizienz und zunehmende Kostensensibilität bei gleichbleibender hoher Qualitätserwartung müssen sich die Kanzleien stellen und von sich aus kreative, auf den Mandanten zugeschnittene Lösungen unter Nutzung vielfältigerer Ressourcen einschließlich IT anbieten. Dieser Beitrag widmet sich daher der Frage, wie sich Kanzleien zukünftig aufstellen und wie sie ihr Geld verdienen werden, also wie genau Geschäftsmodelle der Zukunft aussehen könnten. Die Digitale Transformation spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle, da viele gerade in der intelligenten Kombination von Technologie und juristischer Expertise eine große Chance sehen, selbst wenn die persönliche und individuelle, vertrauensvolle Beratung durch einen Rechtsanwalt als ″Trusted Advisor″ auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Hubertus Kolster
    • 1
  • Tobias Heining
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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