Advertisement

Diversitätsbewusste Lehre in der Sozialen Arbeit

  • Rudolf LeiprechtEmail author
Chapter
Part of the Prekarisierung und soziale Entkopplung – transdisziplinäre Studien book series (PSETS)

Zusammenfassung

Im Bereich der Disziplin und Profession Soziale Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik) finden sich sowohl spezielle Begründungen, Diversity/Diversität zu thematisieren und zu untersuchen, als auch spezielle Ansatzpunkte, um dies in der Hochschullehre zu berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit diesen Aspekten bzw. mit den damit verbundenen Fragen. Nach einer Skizze zu den Gründen, weshalb sich Soziale Arbeit mit Diversity/Diversität befassen muss, wird im Anschluss die Entwicklung und inhaltliche Ausrichtung der Fachdiskurse und die Entwicklung einer (zunächst zögerlichen, dann aber immer breiteren) fachbezogenen Aufmerksamkeit an den Hochschulen/Universitäten umrissen. Anschließend wird zunächst nach Zugangsbarrieren und Strukturen von Studiengängen gefragt, bevor ausführlicher die Lehre selbst in den Mittelpunkt gestellt wird.

Schlüsselwörter

Diversity/Diversität Soziale Arbeit Rassismus Sexismus Klassismus Care Leaver Intersektionalität Hochschullehre Zugangsbarrieren 

Literatur

  1. Andresen, S., & Heitmeyer W. (Hrsg.) (2012). Zerstörerische Vorgänge: Missachtung und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Institutionen. Weinheim: Beltz/Juventa.Google Scholar
  2. Beinke, K., Bohlinger, S. (2011). Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen. Ungenutzte Potenziale zur Fachkräftesicherung. Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung 3/2011, 20–24.Google Scholar
  3. Hadeed, A. (2004). Sehr gut ausgebildet und doch arbeitslos. Zur Lage höher qualifizierter Flüchtlinge in Niedersachsen. Oldenburg: BIS.Google Scholar
  4. Heitmeier, T., & Bojack, B., (Hrsg.) (2016). Sexuelle Gewalt: Internationale Studien, Folgen und Versorgung, Erfahrungsberichte. Coburg: Zks.Google Scholar
  5. Hunger, Steffen (2017). Thema: Teamteaching. Internes Diskussionspapier für die Fachgruppe Diversitätsbewusste Sozialpädagogik am Institut für Pädagogik (Universität Oldenburg). Oldenburg: Unveröffentlichtes Papier.Google Scholar
  6. Kirton, G., Greene, A.-Marie (2000/2005). The Dynamics of Managing Diversity. A Critical Approach. Oxford: Butterworth-Heinemann/Elsevier.Google Scholar
  7. Köngeter, S., Schröer, W., & Zeller, M. (2012). Transitioning out of Care: Bildungserfolge und Lebenslagen von ‚Careleavers‘. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Heft 3/2012, 257–259.Google Scholar
  8. Lamp, F. (2010). Differenzsensible Soziale Arbeit – Differenz als Ausgangspunkt sozialpädagogischer Fallbetrachtung. In F. Kessl & M. Plößer (Hrsg.), Differenzierung, Normalisierung, Andersheit. Soziale Arbeit als Arbeit mit den Anderen (S. 201–217) Wiesbaden: VS Springer.CrossRefGoogle Scholar
  9. Leiprecht, R. (2008). Eine diversitätsbewusste und subjektorientierte Sozialpädagogik: Begriffe und Konzepte einer sich wandelnden Disziplin. Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit und Sozialpädagogik 38. Jg., 427–439.Google Scholar
  10. Leiprecht, R. (2013). ‚Subjekt‘ und ‚Diversität‘ in der Sozialen Arbeit. In S. Wagenblass & C. Spatscheck (Hrsg.), Bildung, Teilhabe und Gerechtigkeit – Gesellschaftliche Herausforderungen und Zugänge Sozialer Arbeit (S.184–199). Weinheim: Beltz/Juventa.Google Scholar
  11. Leiprecht, R. (2018). Diversitätsbewusste Perspektiven für eine Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft. In B. Schramkowski, S. Gögercin, K. Sauer & B. Blank (Hrsg.), Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft. Wiesbaden: VS Springer (in Druck).Google Scholar
  12. Leiprecht, R., & Willems, E. (2017). „Aber kämpfen musst Du schon ….“ Universitäre Bildungsangebote für Geflüchtete und Migrierte. Ein Dokumentarfilm, ca. 30 Min. Amsterdam: JOB Produkties.Google Scholar
  13. Lutz, H. (2001). Differenz als Rechenaufgabe: Über die Relevanz der Kategorien Race, Class und Gender. In H. Lutz & N. Wenning (Hrsg.), Unterschiedlich verschieden. Differenz in der Erziehungswissenschaft (S. 215–230). Opladen: Leske & Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  14. Mecheril, P., & Plößer, M. (2011). Diversity und Soziale Arbeit. In H. U. Otto & H. Thiersch, (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit 5. Auflage des Bandes (S. 278–287). München: Reinhardt.Google Scholar
  15. Middendorff, E., Apolinarski, B., Poskowsky, J., Kandulla, M., & Netz, N. (2012). Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland. 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks; durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung. Bundesministerium für Bildung und Forschung: Berlin: HISGoogle Scholar
  16. Perko, G., Kitschke, D. (2014). Kompetenzmessung in der Hochschullehre? Eine Studie über die Vermittlung und Einschätzung von Gender/Queer- und Diversity-Kompetenzen für soziale Berufe im Hochschulkontext. Weinheim: Beltz/Juventa.Google Scholar
  17. Plößer, M. (2010). Differenz performativ gedacht. Dekonstruktive Perspektiven auf und für den Umgang mit Differenzen. In F. Kessl & M. Plößer (Hrsg.), Differenzierung, Normalisierung, Andersheit. Soziale Arbeit als Arbeit mit den Anderen (S. 218–232). Wiesbaden: VS. Springer.CrossRefGoogle Scholar
  18. Retkowski, A., Treibel, A., & Tuider E. (Hrsg.) (2018). Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte: Theorie, Forschung, Praxis. Weinheim: Beltz/Juventa.Google Scholar
  19. Schulz-Kaempf, W. (2018). Akademische Weiterbildung für Migrant*innen und die Rolle der Hochschule. In I. Gereke, W. Schulz-Kaempf & F. Walther (Hrsg.), Kontaktstudium als Anerkennungsraum: „Es wurde eine Tür geöffnet, hinter der ich jetzt andere Türen öffnen kann“. Oldenburg. Bis.Google Scholar
  20. Thiersch, H. (2011). Diversity und Lebensweltorientierung. In R. Leiprecht (Hrsg.), Diversitätsbewusste Soziale Arbeit (S. 45–60). Schwalbach im Taunus: Wochenschau.Google Scholar
  21. Thole, W (2010). Die Soziale Arbeit – Praxis, Theorie, Forschung und Ausbildung. Versuch einer Standortbestimmung. In: W. Thole. (Hrsg.), Grundriss soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 3. überarb. u. erw. Aufl. (S. 19–73). Wiesbaden: VS Springer.CrossRefGoogle Scholar
  22. Thompson, N. (1992/2016). Anti-discriminatory practice. London: Palgrave.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PädagogikCarl von Ossietzky-UniversitätOldenburgDeutschland

Personalised recommendations