Advertisement

Die Unternehmerfamilie als Familie eigener Art im Prozess gesellschaftlicher Veränderungen: Herausforderungen und Chancen am Beispiel der weiblichen Nachfolge

  • Daniela Jäkel-WurzerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Das Vorhaben, das Forschungsfeld Familienunternehmen zu verstehen, führt den Blick fast automatisch auf die Unternehmerfamilie als Kern. Gleich einer Tautologie ist der kleinste gemeinsame Nenner (Wiechers 2006), welcher die Vielzahl theoretischer Ansätze zur Bestimmung des Begriffs Familienunternehmen rahmt, die Unternehmerfamilie (Jäkel-Wurzer 2010). Sie ist die grundlegende Bedingung dieses Unternehmenstyps: „Es ist die Familie, die den Unterschied für Familienunternehmen macht“ (Wiechers 2006, S. 48; Klett 2005).

Literatur

  1. Abraham, M. (2006). Berufliche Selbständigkeit. Die Folgen für Partnerschaft und Haushalt. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  2. Allert, T. (1998). Die Familie. Fallstudien zur Unverwüstlichkeit einer Lebensform. Berlin: de Gruyter.Google Scholar
  3. Benjamin, J. (1996). Phantasie und Geschlecht. Psychoanalytische Studien über Idealisierung, Anerkennung und Differenz. Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl.Google Scholar
  4. Bohler, K. F. & Hildenbrand, B. (1997). Landwirtschaftliche Familien-Betriebe in der Krise. Münster: Lit.Google Scholar
  5. Dostmann, L. J. & Vollmar, B. H. (2014). Frauen in der Unternehmensführung von Familienunternehmen – eine kritische Reflektion. Research Paper. Göttingen.Google Scholar
  6. Ebbers, E. (2006). Unternehmensnachfolge und die Zielgruppe Frau. In R. Bendl (Hrsg.), Verortung geschlechterkonstituierender (Re-)Produktionsprozesse. 1. Aufl. (Betriebswirtschaftslehre und Frauen- und Geschlechterforschung / Teil 1), (S. 110–115). Essen: Peter Lang Verlagsgruppe.Google Scholar
  7. Fivaz-Depeursinge, E. & Corboz-Warnery, A. (2001). Das primäre Dreieck. Vater, Mutter und Kind aus entwicklungstheoretisch-systemischer Sicht. 1. Aufl. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verl. und Verl.-Buchhandlung.Google Scholar
  8. Funcke, D. (2007). Der abwesende Vater – Wege aus der Vaterlosigkeit. Der Fall Thomas Bernhard. Univ., Diss.-Jena, 2005. Berlin: Lit.-Verl.Google Scholar
  9. Funcke, D. (2009). Komplizierte Verhältnisse: Künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Einblicke in eine neue Lebensform. Familiendynamik Jg. 34, H. 2, (S. 168–180).Google Scholar
  10. Gehres, W. & Hildenbrand, B. (2008). Identitätsbildung und Lebensverläufe bei Pflegekindern. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  11. Happel, F. (1996). Der Einfluss des Vaters auf die Tochter. Zur Psychoanalyse weiblicher Identitätsbildung. 1. Aufl. Eschborn bei Frankfurt a. M.: Klotz.Google Scholar
  12. Haubl, R. & Daser, B. (2006). Familiendynamik in Familienunternehmen: Warum sollen Töchter nicht die erste Wahl sein. Abschlussbericht des ersten Projektabschnitts. Herausgegeben von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.Google Scholar
  13. Hildenbrand, B. (2011). Familienbetriebe als „Familien eigener Art“. In F. B. Simon (Hrsg.), Die Familie des Familienunternehmens. Ein System zwischen Gefühl und Geschäft, 3. Aufl., (S. 115–144). Heidelberg: Carl-Auer Verlag.Google Scholar
  14. Gottschalk, S., Höwer, D., Licht, G. & Niefert, M. (2011). Generationenwechsel im Mittelstand. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aus der Perspektive der Nachfolger. Institut für Mittelstandsforschung (IfM) an der Universität Mannheim und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) GmbH, Mannheim.Google Scholar
  15. Ifm Mannheim (Hrsg.) (2003). Generationenwechsel in mittelständischen Familienunternehmen in Baden-Württemberg. L-Bank-Studie zur Nachfolgesituation, erstellt vom Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim.Google Scholar
  16. Isfan, K. (2002). Unternehmensübernahmen durch Frauen. Zur Sicherung des familieninternen Generationenwechsels. 1. Aufl. Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl.CrossRefGoogle Scholar
  17. Jäkel-Wurzer, D. (2010). Töchter im Engpass: eine fallrekonstruktive Studie zur weiblichen Nachfolge in Familienunternehmen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.Google Scholar
  18. Jäkel-Wurzer, D. & Otten-Pappas, D. (2017). Weibliche Nachfolge: Ausnahme oder Regelfall? Eine Studie zur aktuellen Situation im Generationswechsel deutscher Familienunternehmen. Witten: Wittener Institut für Familienunternehmen.Google Scholar
  19. Keese, D. (2002). Geschlechtstypische Nachfolge-Probleme in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wirtschaftspsychologie Jg. 9, H. 4, (S. 34–38).Google Scholar
  20. Klein, S. (2014). Familienunternehmen: Theoretische und empirische Grundlagen. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer Gabler Verlag.Google Scholar
  21. Klett, D. (2005). Zwischen Kompetenz und Herkunft – zwischen Gleichheit und Selektion. Paradoxe Anforderungen an Familienunternehmen und ihre Unternehmensfamilien. 1. Aufl. Heidelberg: Verl. für System. Forschung im Carl-Auer-Verl.Google Scholar
  22. Lefaucher, N. (1995). Mutterschaft, Familie und Staat. In G. Duby & M. Perrot (Hrsg.), Geschichte der Frauen. Band 5: 20. Jahrhundert, (S. 463–483). Frankfurt a. M.: Fischer.Google Scholar
  23. Nave-Herz, R. (2015). Familie heute. Wandel der Familienstrukturen und Folgen für die Erziehung. Darmstadt: WBG.Google Scholar
  24. Oevermann, U. (1979). Sozialisationstheorie. Ansätze zu einer soziologischen Sozialisationstheorie und ihre Konsequenzen für die allgemeine soziologische Analyse. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21/1979, Jg. 1979, H. 21, (S. 143–168).Google Scholar
  25. Oevermann, U. (2001). Die Soziologie der Generationenbeziehungen und der historischen Generationen aus strukturalistischer Sicht und ihre Bedeutung für die Schulpädagogik. In R.-T. Kramer (Hrsg.), Pädagogische Generationsbeziehungen: Jugendliche im Spannungsfeld von Schule und Familie. [Tagung … der „Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg“ am 12. und 13. Juli 2000 in der Leucorea (Lutherstadt Wittenberg)], (S. 78–128). Opladen: Leske + Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  26. Otten-Pappas, D. (2015). Taking over the Family Business: A career developmental perspective on male and female succession. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.Google Scholar
  27. Parsons, T. (2005). Sozialstruktur und Persönlichkeit. 8. Aufl. Eschborn bei Frankfurt a. M.: Klotz.Google Scholar
  28. Peisker, I. (1991). Die strukturbildende Funktion des Vaters. Beitrag zu einem vernachlässigten Thema. Pfaffenweiler: Centaurus-Verl.-Ges.Google Scholar
  29. Schlippe, A. v., Groth, T., Rüsen, T. A. (2017). Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie. Familienstrategie über Generationen. Göttingen: Vandernhoeck & Ruprecht.Google Scholar
  30. Siebel, W. (1984). Herrschaft und Liebe. Zur Soziologie der Familie. Berlin: Duncker & Humblot.Google Scholar
  31. Siefer, T. (1996). „Du kommst später mal in die Firma!”. Psychosoziale Dynamik von Familien-Unternehmen. 1. Aufl. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verl. und Verl.-Buchh.Google Scholar
  32. Simon, F. B. (Hrsg.) (2005). Die Familie des Familienunternehmens. Ein System zwischen Gefühl und Geschäft. 2. Aufl. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme.Google Scholar
  33. Stierlin, H. (1982). Delegation und Familie. Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  34. Stiftung Familienunternehmen (2014). Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen. München: Stiftung Familienunternehmen.Google Scholar
  35. Tyrell, H. (1983). Zwischen Interaktion und Organisation II. Die Familie als Gruppe. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 1983, H. Sonderheft 25, (S. 362–389).CrossRefGoogle Scholar
  36. Tyrell, H. (1990). Ehe und Familie – Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung. In K. Lüscher (Hrsg.). Die „postmoderne“ Familie. Familiale Strategien und Familienpolitik in einer Übergangszeit. 2. Aufl., (S. 145–156). Konstanz: Univ.-Verl.Google Scholar
  37. Wagner, G. (2004). Anerkennung und Individualisierung. Konstanz: UVK- Verl.-Ges.Google Scholar
  38. Welter-Enderlin, R. (2005b). Was steht auf Ihrer Bürotür, Frau Faust. Frauen in Geschäftsfamilien. In F. B. Simon (Hrsg.), Die Familie des Familienunternehmens. Ein System zwischen Gefühl und Geschäft. 2. Aufl., (S. 146–186). Heidelberg: Carl-Auer-Systeme.Google Scholar
  39. Wippermann, C. (2010). Frauen in Führungspositionen: Barrieren und Brücken. Wirtschaft und Statistik, Vol. 43. Heidelberg: Sinus Sociovision.Google Scholar
  40. Wiechers, R. (2006). Familienmanagement zwischen Unternehmen und Familie. Zur Handhabung typischer Eigenarten von Unternehmensfamilien und Familienunternehmen. 1. Aufl. Heidelberg: Verl. für Systemische Forschung im Carl-Auer-Verl.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.D.jw Coaching & BeratungNürnbergDeutschland

Personalised recommendations