Advertisement

Zweiter Schritt: Auswahl der zielkonformen Kommunikationskanäle

Chapter
Part of the Quick Guide book series (QUGU)

Zusammenfassung

Es gilt zu entscheiden, über welche Kommunikationskanäle das Unternehmen seine Zielgruppe mit Influencer-Kampagnen erreichen möchte. Die soziodemografische Struktur und das Onlinemediennutzungsverhalten der Netzwerkmitglieder variiert je nach Social-Media-Plattform. YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter sind neben Blogs die beliebtesten Plattformen. Influencer kreieren ihren Content passend zu den von ihnen bespielten Kommunikationskanälen. Video-, Audio-, Bild- und Textformate werden häufig kombiniert eingesetzt. Der Content kann rein informativ oder unterhaltend-humoristisch gestaltet sein, häufig findet sich ein Mix beider Elemente. Der Content muss Aufmerksamkeit erzeugen, indem er plattformspezifisch und zielgruppenadäquat aufbereitet wird, Viralität erzeugt und die Reichweite erhöht. Audiovisuelle Medien erzielen eine höhere und nachhaltigere Aufmerksamkeit und Erinnerungswirkung als Textformate. Videos und Bilder werden daher bevorzugt eingesetzt. Junge Influencer bedienen sich kreativer Videoformate, die teilweise erst durch sie entwickelt und etabliert wurden.

Literatur

  1. Feierabend, S., Plankenhorn, T., & Rathgelb, T. (2016). Jugend, Information, Multimedia. Media Perspektiven, 12, 586–597.Google Scholar
  2. Hettler, U. (2010). Social Media Marketing. München: Oldenbourg.Google Scholar
  3. JIM-Studie 2017. (2017). Jugend, Information, (Multi-)Media. https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2017/JIM_2017.pdf. Zugegriffen: 15. März 2018.
  4. Koch, W., & Frees, B. (2017). ARD/ZDF-Onlinestudie 2017: Neun von zehn Deutschen online. Media Perspektiven, 9, 434–446.Google Scholar
  5. Kupferschmitt, T. (2017). Onlinevideo: Gesamtreichweite stagniert, aber Streamingdienste punkten mit Fiction bei Jüngeren. Media Perspektiven, 9, 447–462.Google Scholar
  6. Meffert, H., Burmann, C., & Kirchgeorg, M. (2015). Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Wiesbaden: Springer Gabler.Google Scholar
  7. Tippelt, F., & Kuperschmitt, T. (2015). Social Web: Ausdifferenzierung der Nutzung – Potenziale für Medienanbieter. Media Perspektiven, 10, 442–452.Google Scholar
  8. Trommsdorff, V., & Teichert, T. (2011). Konsumentenverhalten. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Europäische Fachhochschule Rhein/ErftBrühlDeutschland

Personalised recommendations