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Internationalisierung in KMUs als Gegenstand transdisziplinärer Interventionsforschung

  • Martina UkowitzEmail author
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Zusammenfassung

Die zentrale Hypothese des Beitrags lautet, dass ein balanciertes Wechselspiel von Intervention und Partizipation für das Gelingen von transdisziplinären Prozessen von großer Bedeutung ist. Gelingen wird mit einem besonderen Fokus auf die Ziele und Ergebnisse von Forschungsprojekten betrachtet: wissenschaftliches und praxisrelevantes Wissen zu generieren, möglicherweise Maßnahmen zu entwickeln. Partizipation seitens der PraxisakteurInnen garantiert dieses Gelingen nicht. Rein interventionistisches Vorgehen ebenso wenig. Es stellt sich die berechtigte Frage, was ein balanciertes Wechselspiel bedeutet und was es heißt Balancen herzustellen. Am Beispiel des Projekts „Kärnten International“ wird herausgearbeitet, dass transdisziplinäre Forschungsprozesse sensible Konstellationen und nur bedingt steuerbar sind, Partizipation und Intervention gleichermaßen den (sozialen) Prozess in Gang halten und Projekte im Idealfall so konzipiert sind, dass deren Ziele auf mehreren Ebenen liegen.

Schlüsselwörter

Transdisziplinäre Interventionsforschung Soziale Systeme Prozessorganisation Internationalisierung KMU 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Alpen-Adria-Universität KlagenfurtKlagenfurt am WörtherseeÖsterreich

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