Advertisement

Die Entstehung und Entwicklung des Ordoliberalismus bis hin zur Sozialen Marktwirtschaft

  • Markus Hans-Peter Müller
Chapter

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt des 3. Kapitels steht die Denkschule des Ordoliberalismus, welches sich im Kontext der Freiburger Schule entwickelt hat. Sie kann als eine der bedeutendsten Schulen im deutschsprachigen Raum angesehen werden. Um die Denkschule des Ordoliberalismus zu verstehen, wird auf seine Entstehungsgeschichte eingegangen und dabei auch die damalige soziale und ökonomische Situation genauer betrachtet, ebenso wie die von Walter Eucken und Weggefährten postulierten Grundelemente. Das ist eine notwenige Bedingung, um die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten im Vergleich zum Ordoliberalismus zu verstehen. Des Weiteren wird auf die Problematik der Staatsintervention zum Beispiel in den Bereichen der Sozialpolitik und Bildung eingegangen. Darauf aufbauend werden in einem Abriss die Entwicklung der jungen Marktwirtschaft in Deutschland und ihre spätere Entwicklung hin zur Sozialen Marktwirtschaft dargestellt sowie ihre Unzulänglichkeiten aufgezeigt. Am Ende dieses Kapitels wird ersichtlich – wie schon des Öfteren in der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg –, dass es an der Zeit ist, sich der anstehenden Herausforderungen bewusst zu werden und sich dann der ordoliberalen Grundlinien zu entsinnen und diese um neue, zeitgemäße Aspekte zu erweitern.

Literatur

  1. Angus, M. (2003). The world economy historical statistics (S. 60–65). Paris: OECD. Google Scholar
  2. Bastiat, F. (1850). That which is seen, and that which is not seen, In M. Thornton & F. Bastiat (Hrsg.), The Bastiat collection (S. 12). Auburn: Ludwig von Misis Institute.Google Scholar
  3. Bundesministerium der Finanzen. (2017). Monatsbericht des BMF. Mai 2017, S. 27.Google Scholar
  4. Eucken, W. (1932), Staatliche Strukturwandlungen und die Krise des Kapitalismus, In Wirtschaftiches Archiv 36, S. 297 ff.Google Scholar
  5. Eucken, W. (2004). Grundsätze der Wirtschaftspolitik. Tübingen: Mohr Siebeck (Erstveröffentlichung 1952).Google Scholar
  6. Hayek, F. A. (2003a). Recht, Gesetz und Freiheit. Tübingen: Mohr Siebeck.Google Scholar
  7. Hayek, F. A. (2003b). Rechtsordnung, und Handelsordnung. Aufsätze zur Ordnungsökonomik. Tübingen: Mohr Siebeck.Google Scholar
  8. Hayek, F. A. (2009), Der Weg zu Knechtschaft. München: Olzog Verlag.Google Scholar
  9. IMF (Internaional Monetary Fund) DataMapper. (2018). http://www.imf.org/external/datamapper/exp@FPP/FRA/CAN/DEU/GBR/USA/ITA/JPN. Zugegriffen: 27. Juni 2018.
  10. Luhmann, N. (2015). Sozial Systeme: Grundriss einer allgemeinen Theorie. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  11. Mises von, L. (2006), Liberalismus. Sankt Augustin: Academia Verlag.Google Scholar
  12. Müller-Armack, A. (1981). Der Humane Gehalt der Sozialen Marktwirtschaft. In E. Dürr, H. Hoffmann, E. Tuchtsfeld, & C. Watrin (Hrsg.), Genealogie der Sozialen Marktwirtschaft (S. 167–176). Haupt: Bern und Stuttgart.Google Scholar
  13. OECD (Organisation of Economic and Cultural Development). (2018). Social Expenditure Database.Google Scholar
  14. Plickert, P. (2008). Wandlungen des Neoliberalismus. Stuttgart: Lucius & Lucius.CrossRefGoogle Scholar
  15. Ptak, R. (2004). Vom Ordoliberalismus zur Sozialen Marktwirtschaft. Wiesbaden: Springer.CrossRefGoogle Scholar
  16. Röpke, W. (1959), Gegen die Brandung. EA Rentsch Verlag.Google Scholar
  17. Rüstow, A. (1932), Deutschland und die Weltwirtschaftskrise. Verhandlungen des Vereins für Socialpolitik in Dresden. München: Duncker & Humboldt.Google Scholar
  18. Rüstow, A. (1945). Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus. In F. P. Maier-Rigaud, G. Maier-Rigaud (Hrsg.), Das neoliberale Projekt (S. 19–201). Metropolis-Verlag: Marburg.Google Scholar
  19. Schröder, G. (2003). F. A. von Hayeks Methodologie zur Analyse gesellschaftlicher Probleme in der Ökonomik.Google Scholar
  20. Vanberg, J. V. (2011a). Moral und Wirtschaftsordnung: Zu den ethischen Grundlagen einer freien Gesellschaft. Freiburger Diskussionspapiere zur Ordnungsökonomik. Freiburg.Google Scholar
  21. Vanberg, J. V. (2011b). Marktwirtschaft und Gerechtigkeit. Zu F. A. Hayek Kritik am Konzept der sozialen Gerechtigkeit. Freiburger Diskussionspapiere zur Ordnungsökonomik. Freiburg. Google Scholar
  22. Wünsche, H. F. (2014). Ludwig Erhards Soziale Marktwirtschaft. München: Lau Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.FrankfurtDeutschland

Personalised recommendations