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Einleitung

  • Markus Hans-Peter MüllerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Der Mangel an Ressourcen ist der Treiber, der Gesellschaften dazu veranlasst, ökonomische Wege zu finden, diese Knappheit zu lösen. Das bedeutet, dass es Missverhältnisse zwischen den Bedürfnissen von Menschen einerseits und dem Vorhandensein von Gütern und Dienstleistungen andererseits gibt und welches es zu überwinden gilt. Hinzu kommt, dass die Bedürfnisbildung mit der ökonomischen Entwicklung einer Gesellschaft einhergeht. Es gibt also einen dynamischen Zustand an Knappheit in einer Ökonomie, der sich nur von seinem Objektbezug her verändert, nicht aber in seinem Grundcharakter. Damit sind Bedürfnisse als eine dynamische Konstante im sozio-ökonomischen Kontext zu sehen, denn sozio-ökonomisches Handeln ist immer ein Handeln basierend auf der Abwägung von Alternativen. Es stellt sich die Frage nach der Art und Weise der Konstruktion einer sozio-ökonomischen Ordnung, nach dem Wie sozialer Interdependenzen (basierend auf Moral und Kultur) und nach der Notwendigkeit entsprechender Anpassungen im Zeitverlauf der Entwicklung sowie der damit einhergehenden Veränderungen der Knappheitsrelation und -überwindung. Die heutigen Ökonomien brauchen vor dem Hintergrund von Demografie, Digitalisierung und Globalisierung mehr denn je eine Rückbesinnung auf die Rahmenbedingungen der ordoliberalen Idee. Darum geht es in diesem Buch. Es geht darum, einen Blick auf das Verständnis von der Wichtigkeit der Moral und Kultur sowie ein Verständnis der dynamischer Entwicklung und Interdependenz von und innerhalb von sozio-ökonomischen Systemen zu richten und so die Basis für gesellschaftlichen Wohlstand und Ausgleich neu zu definieren.

Literatur

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Authors and Affiliations

  1. 1.FrankfurtDeutschland

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