Advertisement

Sprezzatura

  • Holger Rust
Chapter

Zusammenfassung

„Sprezzatura“ – der Begriff entwickelt sich im Gespräch, das Castiglione an vier Abenden des Jahres 1507 im Palazzo Ducale inszeniert. Der Gesprächsteilnehmer Ludovico da Canossa führt es in einer Nebenbemerkung als allgemeingültige Regel (regula universalissima) ein. Der Übersetzer der deutschen Ausgabe des „Cortegiano“, Albert Wesselski, definierte den Begriff als „gewisse Nachlässigkeit […], die die angewandte Mühe verbirgt und alles, was man tut und spricht, als ohne die geringste Kunst und gleichsam absichtslos hervorgebracht erscheinen lässt.“

Literatur

  1. Böhringer, H. (2014). Die Lässigkeit der Eleganz. Über das Gelingen oder die Vollendung der Anstrengung in Leichtigkeit. Lettre International, Hier zitiert nach: https://www.lettre.de/beitrag/b%C3%B6hringer-hannes_die-l%C3%A4ssigkeit-der-eleganz. Zugegriffen: 22. März 2018Google Scholar
  2. von Graevenitz, G. (2005). Persönlichkeitsbildung – die Erneuerung einer Tradition der Neuzeit (Castigliones »Il Cortegiano“). In: Sascha Spoun/Werner Wunderlich: Studienziel Persönlichkeit: Beiträge zum Bildungsauftrag der Universität heute. Frankfurt: Campus (S. 39–47)Google Scholar
  3. Kleist, H. (1978). Werke und Briefe in vier Bänden. Band 3, Berlin und Weimar: Aufbau VerlagGoogle Scholar
  4. Pasolini, P. (2009). Die lange Straße aus Sand. Hamburg: Edel VerlagGoogle Scholar
  5. Schweppenhäuser, H. (1966). Verbotene Frucht. Aphorismen und Fragmente. VerlagGoogle Scholar
  6. Vollenweider, A. (1997). Italia! Frankfurt a. M.: Schöffling; hier: Vorwort von Luigi MalerbaGoogle Scholar
  7. Zweig, S. (1990). Die Welt von Gestern: Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt a. M.: FischerGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.AumühleDeutschland

Personalised recommendations