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WTA-Merkblatt 4-10: Injektionsverfahren mit zertifizierten Injektionsstoffen gegen kapillaren Feuchtetransport

  • Jürgen Weber
  • Volker Hafkesbrink
Chapter

Zusammenfassung

Dieses WTA-Merkblatt befasst sich mit der Mauerwerksinjektion zur nachträglichen Reduzierung kapillar aufsteigender Feuchte. Der Erfolg von WTA-Injektionsverfahren wird im Wesentlichen durch die richtige Planung und die sorgfältige Ausführung mit WTA-zertifizierten Injektionsstoffen bestimmt. Es werden die Wirkprinzipien und die Verarbeitungsbedingungen der jeweiligen Injektionsstoffe erläutert. Planern und Verarbeitern soll die Möglichkeit gegeben werden, marktübliche Injektionsstoffe gegen kapillare Mauerfeuchte bezüglich ihrer Eigenschaften und speziellen Anwendung zu beurteilen. Das Merkblatt enthält die Prüfkriterien zur vergleichenden Beurteilung der Wirksamkeit der einzelnen Injektionsstoffe sowie deren Anwendungsgrenzen. Des Weiteren werden die erforderlichen flankierenden Maßnahmen und die Qualitätskontrolle für die Injektionsverfahren beschrieben.

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Kurzfassung

Dieses WTA-Merkblatt befasst sich mit der Mauerwerksinjektion zur nachträglichen Reduzierung kapillar aufsteigender Feuchte. Der Erfolg von WTA-Injektionsverfahren wird im Wesentlichen durch die richtige Planung und die sorgfältige Ausführung mit WTA-zertifizierten Injektionsstoffen bestimmt. Es werden die Wirkprinzipien und die Verarbeitungsbedingungen der jeweiligen Injektionsstoffe erläutert. Planern und Verarbeitern soll die Möglichkeit gegeben werden, marktübliche Injektionsstoffe gegen kapillare Mauerfeuchte bezüglich ihrer Eigenschaften und speziellen Anwendung zu beurteilen. Das Merkblatt enthält die Prüfkriterien zur vergleichenden Beurteilung der Wirksamkeit der einzelnen Injektionsstoffe sowie deren Anwendungsgrenzen. Des Weiteren werden die erforderlichen flankierenden Maßnahmen und die Qualitätskontrolle für die Injektionsverfahren beschrieben.

Deskriptoren:

Mauerwerkssanierung, aufsteigende Feuchte, nachträgliche Horizontalabdichtung, Injektionsstoffe, Injektionsverfahren, drucklose Injektion, Druckinjektion, flankierende Maßnahmen, Qualitätssicherung, Prüfverfahren, Zertifizierung

Mit diesem WTA-Merkblatt 4-10 tritt das WTA-Merkblatt 4-4-04/D außer Kraft.

Abstract

This WTA-Recommendation deals with injection of masonry to reduce capillary moisture suction and rise. The success of injection procedures according to WTA Recommendation is determined by the careful exe-cution, using WTA certified injection products. Designers and practitioners should have the possibility to evaluate the performance and special application features of injection products against rising moisture. The Recommendation presents the testing criteria for the evaluation of the action and effectiveness of an injection product, as well as of its application limits. Moreover, the necessary additional measures and quality control aspects for injection products are described.

Key Words:

Preliminary investigations, measure of sanitation, injection compound, injection procedure, gravitational injection, pressure injection, additional measures, quality assurance, testing method, certification

Résumé

Cette Prescription Technique WTA traite l’injection des maçonneries pour réduire la montée capillaire de l’eau et de l’humidité dans la maçonnerie. Le succès d’une injection suivant la Prescription WTA dépend d’une exécution soigneuse, et de l’utilisation de produits certifiés par la WTA. Les auteurs de projet et les praticiens doivent avoir la possibilité pour évaluer la performance et les aspects spéciaux d’application des produits d’injection. La Prescription Technique présente les critères d’essai pour l’évaluation de l’action et de l’efficacité d’un produit d’injection, de même que de ses limites d’application. En plus, les mesures nécessaires additionnelles et les aspects de la contrôle de la qualité sont décrites.

Mots-Clés:

Examens préliminaires, mesures d’assainissement, produits d’injection, procédure d’injection, injection sous gravitation, injection sous pression, mesures additionnelles, contrôle de la qualité, méthodes d’essai, certification

24.1 Anwendungsbereich und Ziele

24.1.1 Anwendungsbereich

Verschiedene Ursachen führen zu Feuchtebelastungen von Mauerwerk und beeinflussen die Feuchtebilanz.

Feuchtebelastungen werden z. B. hervorgerufen durch
  • Niederschläge (z. B. Schlagregen, tauender Schnee),

  • Tauwasserbildung,

  • Kapillartransport (z. B. kapillar aufsteigende Feuchte),

  • hygroskopische Wasseraufnahme,

  • drückendes Wasser, Sickerwasser und Bodenfeuchte aus dem Baugrund,

  • Havarieschäden oder mangelhafte Wasserführung.

Dieses Merkblatt beschäftigt sich mit der Mauerwerksinjektion zur nachträglichen Reduzierung kapillarer Feuchte mit WTA-zertifizierten Injektionsstoffen (WTA-Injektionsstoffe).

Die Anwendungsbereiche liegen in Sockelhöhe oberhalb der Geländeoberfläche sowie in den Kellerinnen- und Kelleraußenwänden unterhalb des vor kapillarer Feuchtigkeit zu schützenden Mauerwerks. Prinzipiell muss die Mauerwerksinjektion mit ausreichendem Abstand (≥ 30 cm) oberhalb des Grund- oder Stauwasserstandes erfolgen. Mauerwerksinjektionen sind generell wie alle übrigen Horizontalsperrverfahren nicht im Druckwasserbereich bzw. als Abdichtung gegen Druckwasser einsetzbar.

24.1.2 Ziele

Ziel der WTA-Injektionsverfahren ist es, den Feuchtetransport über die kapillaren Porenkanäle so weit herabzusetzen, dass das Mauerwerk ausgehend von der Injektionszone die umgebungsbedingte Ausgleichsfeuchte erreicht, die eine planmäßige Nutzung ermöglicht. Die Ausgleichsfeuchte stellt sich bei Mauerwerk durch Feuchteaustausch mit der umgebenden Luft ein. Sie ist abhängig vom Wandbaustoff, von der relativen Luftfeuchte und vom Salzgehalt des Mauerwerks. Der kapillare Feuchtenachschub über die wirksame Injektionszone muss demgemäß nicht generell vollständig unterbunden werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, die in dem WTA-Merkblatt präzisierten verfahrens- bzw. injektionsstoffspezifischen Anforderungen vollständig zu erfüllen.

Sind neben einem kapillaren Feuchtetransport weitere Ursachen für Feuchtebelastungen vorhanden, sind zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.

24.2 WTA–Injektionsstoffe und Wirkprinzipien

WTA-Injektionsstoffe sind speziell für den Einsatz zur nachträglichen Mauerwerksinjektion gegen kapillar aufsteigende Feuchte konfektioniert.

Eingesetzt werden ein- oder mehrkomponentige, chemisch reagierende oder physikalisch härtende Injektionsstoffe, die aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften den kapillaren Feuchtetransport im Mauerwerk reduzieren.

Als WTA-Injektionsstoffe werden ein- oder mehrkomponentige Stoffe auf Basis von
  • Alkalisilikat und/oder Alkalimethylsilikonat

  • Epoxidharz,

  • Paraffin,

  • Polyacrylatgel,

  • Polyurethanharz,

  • Siliconmicroemulsion,

  • Silan/Siloxan,

verwendet.

Die Anlage B “Produktprofil von Injektionsstoffen“ (Anhang) enthält die zurzeit eingesetzten WTA-Basis-Injektionsstoffe und deren Eigenschaften und dient der vergleichenden Wirksamkeitsbeurteilung.

Die in Anlage B zusammengefassten WTA-Basis-Injektionsstoffe haben sich seit Jahren zur Injektion von kapillar durchfeuchtetem Mauerwerk bewährt und wurden von Fachleuten als allgemein anerkannt eingestuft. Es werden die Merkmale zur Unterscheidung der WTA-Injektionsstoffe beschrieben. Die Unterteilung ist notwendig, da sich die WTA-Injektionsstoffe in der Zusammensetzung der Wirkstoffe, dem Wirkprinzip, der Einbringart und dem Reaktionsmechanismus unterscheiden können.

Aus der Einteilung gemäß Anlage B wird deutlich, dass die Wirksamkeit von WTA-Injektionsstoffen auf nachfolgenden unterschiedlichen Wirkprinzipien beruht (siehe Abb. 24.1):
  • Kapillarporenverstopfung,

  • Kapillarverengung,

  • Poren-Hydrophobierung,

  • Kombination aus Kapillarporenverengung bzw. -verstopfung und Poren-Hydrophobie-rung

Abb. 24.1

Schematische Darstellung der Wirkprinzipien von Injektionsstoffen in einem porösen Mauerwerksgefüge nach Honsinger

Wirkprinzip 1: Kapillarporenverstopfung

Verstopfen des Porensystems durch Einbringen des WTA-Injektionsstoffes.

Wirkprinzip 2: Kapillarporenverengung

Durch Einbringen des WTA-Injektionsstoffes wird der Porenquerschnitt verengt. Hierdurch wird das kapillare Saugvermögen herabgesetzt. Der kapillare Wasserdurchsatz wird herabgesetzt, der Austrocknungseffekt basiert auf der größeren Verdunstungsmenge im Vergleich zur kapillar nachtransportierten Wassermenge.

Wirkprinzip 3: Poren-Hydrophobierung

Die Kapillarwände werden durch den WTA-Injektionsstoff wasserabweisend ausgekleidet, wobei der Querschnitt der Kapillarporen weitestgehend erhalten bleibt. Dadurch wird der Kapillartransport unterbrochen.

Wirkprinzip 4: Kombination aus Kapillarporenverstopfung/-verengung und Poren-Hydrophobierung

Bei diesem Wirkprinzip werden die genannten Wirkprinzipien kombiniert.

24.3 Voruntersuchungen, Fachplanung und Probeinjektion

24.3.1 Grundlagen

Für einen kontrollierten Sanierungserfolg sind alle Anforderungen, die in diesem WTA-Merkblatt ausführlich beschrieben werden, zu erfüllen.

Folgende Maßnahmen sind vor Anwendung der WTA-Mauerwerksinjektion durchzuführen:
  • Voruntersuchungen im Rahmen der Bauzustandsanalyse (vgl. Abschn. 24.3.2)

  • Fachplanung (vgl. Abschn. 24.3.3)

  • Probeinjektionen (vgl. Abschn. 24.3.4)

Nutzungsbedingte bzw. verfahrensspezifische Einschränkungen der genannten Maßnahmen sind möglich, wenn sie den Erfolg der Mauerwerksinjektion nicht gefährden.

24.3.2 Voruntersuchungen

Voruntersuchungen sind grundsätzlich im Rahmen der Bauzustandsanalyse durchzuführen. Für die Voruntersuchungen muss ein ausreichender zeitlicher Vorlauf sichergestellt werden.

Die Ursachen der Feuchtebelastung und das Schadensausmaß müssen am Objekt bestimmt werden. Auf deren Basis sollte dann eine Schadensprognose erfolgen.

Die Bauzustandsanalyse umfasst vorrangig die Aufklärung aller für die weiterführende Planung erforderlichen feuchtetechnischen, chemischen, statisch konstruktiven und raumklimatischen Kennwerte. Hierzu gehören insbesondere (WTA-Merkblatt 4-5-99/D 1999).
  • Durchfeuchtungsgrad (DFG) des Mauerwerkes1 in der geplanten Injektionszone

  • Feuchteverteilung

  • Art und Menge evtl. vorhandener bauschädlicher Salze

  • Baustoffart/Festigkeit

  • Homogenität/Klüftigkeit/Rissbildung/Mehrschaligkeit

  • Standsicherheit

Der Durchfeuchtungsgrad (DFG) ist gemäß dem Stand der Technik zu ermitteln WTA-4-11-02/D. Erst der DFG ermöglicht eine Auswahl geeigneter Injektionsstoffe bzw. deren Einbringverfahren und bestimmt die Anwendungsgrenzen. Der DFG dient ebenso zur Wirksamkeitskontrolle nach der Injektionsmaßnahme.

Als Einzeldaten sind im Rahmen der Voruntersuchung mindestens folgende Kennwerte zu bestimmen:
  • die vorhandene massebezogene Feuchte

  • die maximale Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck (umax).

Der Quotient beider Werte multipliziert mit 100 ergibt den DFG in %. Diese Kennwerte sind in Form von horizontalen und vertikalen Feuchteprofilen in repräsentativen Bereichen stichhaltig zu ermitteln.

Bei vorhandener Salzbelastung ist es wichtig, den Anteil der hygroskopischen Feuchte am DFG im Baustofflabor zu bestimmen. Weitere Ursachen von Durchfeuchtungen (z. B. Tauwasser, Havarieschäden) erfordern ggf. zusätzliche Untersuchungen und Maßnahmen.

Neben der Feuchtebilanz sind in repräsentativen Bereichen die bauschädlichen Salze nach Art, Anteil und Verteilung, insbesondere Sulfate, Chloride und Nitrate, zumindest halbquantitativ, zu ermitteln.

Die vorgenannten Kennwerte sind deshalb wichtig, weil sich der Anteil von aufsteigender Feuchte am Gesamt-Durchfeuchtungsgrad nicht ohne weiteres am Bauwerk direkt bestimmen lässt.

Nach der Auswertung der Voruntersuchungen kann sich herausstellen, dass eine Mauerwerksinjektion nach dem WTA-Merkblatt als alleinige Maßnahme zur Feuchtereduzierung nicht erfolgversprechend wäre und deshalb nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen zum Erfolg führt.

24.3.3 Fachplanung

Verantwortlich für die Fachplanung ist der so genannte »Fachplaner« oder gemäß Landesbauordnung NRW der »Entwurfsverfasser«. Er muss nach Sachkunde und Erfahrung geeignet sein, die Ausführungsplanung der nachträglichen Bauwerksabdichtung in allen Details zu bewältigen. Der Entwurfsverfasser ist für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit seines Sanierungsplans verantwortlich. (BauO NRW 2000). Wenn z. B. aus Kostengründen ein Fachplaner oder Entwurfsverfasser nicht beauftragt werden soll, übernimmt i. d. R. der ausführende Betrieb diese Verantwortlichkeiten und haftet schließlich in vollem Umfang für Planungsfehler und Folgeschäden.

Für die WTA-Injektionsverfahren stehen verschiedene WTA-zertifizierte Injektionsstoffe mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und charakteristischen Eigenschaften zur Verfügung.

Im Rahmen der Fachplanung ist zunächst das Instandsetzungsziel, das favorisierte Injektionsverfahren, der WTA-Injektionsstoff und somit das injektionsstoffabhängige WTA-Wirkprinzip gemäß Abschn. 24.2 festzulegen.

Der Bohrlochabstand ist festzulegen. Er richtet sich nach der Saugfähigkeit des Mauerwerks, dem Injektionsverfahren und den Fließeigenschaften des WTA-Injektionsstoffes. Die Bohrlochreihe wird ein- oder mehrreihig angeordnet. Der Bohrlochabstand wird von Bohrlochmitte zu Bohrlochmitte festgelegt (Achsmaß). Es ist sicherzustellen, dass durch die Bohrlochabstände und die Minderung des Mauerwerkquerschnittes (Bohrlochabstand min. 10 cm; max. 12,5 cm) die Standsicherheit nicht gefährdet wird (siehe Abb. 24.2 und 24.3).
Abb. 24.2

Schematische Darstellung der Anordnung der Bohrlöcher für die drucklose Bohrlochinjektion

Abb. 24.3

Schematische Darstellung der Anordnung der Bohrlöcher für die Druckinjektion

Die Festlegung des Instandsetzungsziels und der Zeitraum seines Erreichens ist Bestandteil der Planung und ist zu dokumentieren.

Die Leistungsfähigkeit des favorisierten Injektionsverfahrens und des WTA-Injektionsstoffes ist auf die am Bauwerk vorherrschenden speziellen Randbedingungen abzustimmen. Wesentliche Merkmale und die Anwendungsgrenzen von WTA-Injektionsstoffen sind dem WTA-Zertifikat und dem Technischen Merkblatt zu entnehmen.

Bei der Planung ist auch zu berücksichtigen, dass nach der Ausführung der Mauerwerksinjektion die Restfeuchte aus dem Baustoff verdunsten muss. Dabei kann es zu Ausblühungen, d. h. zur Kristallisation von wasserlöslichen Salzen an der Baustoffoberfläche kommen (vgl. Abschn. 24.5 Flankierende Maßnahmen).

24.3.4 Probeinjektionen

Die Einsatzmöglichkeiten bzw. die Übereinstimmung zwischen planerischer Vorgabe und baupraktischem Befund (z. B. Bohrlochanordnung, Applikationsverfahren, WTA-Injektionsstoff, Injektionsstoffmenge, Injektionsdauer) sind für jedes Objekt durch Probeinjektionen in einem repräsentativ ausgewählten Mauerwerksprüffeld zu überprüfen. Hierfür sind aus dem Mauerwerk nach der Injektion jeweils mittig aus der Injektionszone zwischen der Bohrlochanordnung, z. B.

mittels Bohrung geringen Durchmessers oder Ausstemmen, Proben zu entnehmen und nach Spaltung ist mindestens die Verteilung des Injektionsstoffes über die Bruchflächen zu prüfen. Probeinjektionen können den Ausführungsmaßnahmen gleich- bzw. vorgeschaltet werden.

Je nach Verfahrensvariante sind die in den Abschn. 24.4.2.2 und 24.4.2.3 beschriebenen Hinweise zu berücksichtigen. Die Probeinjektion ist unter Berücksichtigung der im Rahmen der Fachplanung festgelegten Parameter durchzuführen. Grundsätzlich sind die Lage des Prüffeldes mit Anordnung aller Bohrlöcher, eventuell vorbereitende Maßnahmen des Mauerwerksprüffeldes, die Bauteiltemperatur, der Wassergehalt, der Injektionsstoffverbrauch, die Injektionsdauer, die Lufttemperatur und die Luftfeuchte zu dokumentieren.

24.4 WTA-Mauerwerksinjektion

24.4.1 Qualifikation zur Ausführung

Eine WTA-Mauerwerksinjektion darf nur von qualifizierten Fachbetrieben mit nachgewiesenen Erfahrungen in der Behandlung von salz- und feuchtebelastetem Mauerwerk und mit WTA-zertifizierten Injektionsstoffen ausgeführt werden. Der ausführende Fachbetrieb sollte die Fachkunde durch entsprechende personenbezogene Qualifikationsnachweise belegen. Das können z. B. sein:
  • Schulungsnachweise (z. B. Lehrveranstaltungen zur WTA-Mauerwerksinjektion der WTA-Akademie bzw. DHBV-Akademie)

Darüber hinaus sollte die Fachkunde durch überprüfbare Referenzobjekte/-projekte nachgewiesen werden.

24.4.2 WTA-Injektionsverfahren

24.4.2.1 Grundlagen

Nachfolgend werden die prinzipiellen Verfahrenstechniken zum Einbringen von WTA-Injektionsstoffen beschrieben. WTA-Injektionsstoffe sind so einzusetzen, dass eine weitgehend gleichmäßige Wirksamkeit über die injizierten Mauerwerksvolumen gewährleistet ist.

Vor der Injektion ist sicherzustellen, dass der Injektionsstoff nicht, wie zum Beispiel in klüftigem Mauerwerk, unkontrolliert abfließen kann. Das kann zum Beispiel durch eine an die speziellen Randbedingungen des Mauerwerks angepasste Hohlraumverfüllung oder die Anwendung hohlraumüberbrückender Verfahren erreicht werden. Mithilfe einer Probeinjektion (vgl. Abschn. 24.3.4) kann das Mauerwerk dahingehend überprüft und eingestellt werden.

Im Anschluss an die Durchführung der Injektion müssen oberhalb der Injektionszonen hinreichende Trocknungsbedingungen vorhanden sein. In der Regel soll nach rd. zwei Jahren das Planungsziel bzw. der vereinbarte Feuchtegehalt des Mauerwerks erreicht werden. Gegebenenfalls sind zusätzliche flankierende Maßnahmen erforderlich.

Die Verträglichkeit aller für die Mauerwerksinjektion vorgesehenen Baustoffe ist unter Berücksichtigung des erklärten Nutzungsanspruches der betroffenen Räume zu gewährleisten. Im Einzelfall können spezielle Analysen zum Nachweis der Bauwerksverträglichkeit erforderlich werden.

24.4.2.2 Drucklose Injektion

Für die drucklose Injektion eignen sich Injektionsstoffe, wie zum Beispiel Silikonate, Silane, Siliconmikroemulsionen und Cremes sowie hinreichend erwärmte Paraffine. Die Injektionsstoffe werden über Vorratsbehälter mittels Schwerkraft in das Bohrloch eingebracht. Die Verteilung im Baustoff erfolgt bei dieser Verfahrenstechnik über Kapillarkräfte und Schwerkraft. Auf die weitgehend gleichmäßige Verteilung des Injektionsstoffes ist zu achten. Der Materialverbrauch richtet sich in erster Linie nach dem Porenvolumen der Baustoffe und der Beschaffenheit des Mauerwerkgefüges. Der Injektionsstoff ist solange anzubieten, bis eine ausreichende Ausbreitung und somit eine gleichmäßige Wirkzone gewährleistet ist.

Der maximale Bohrlochabstand (Achsmaß) muss in Abhängigkeit von der Saugfähigkeit gewählt werden und darf 10 cm bis 12,5 cm nicht unter- bzw. überschreiten. Der Bohrlochdurchmesser richtet sich nach dem jeweils anzuwendenden Verfahren.

Die Bohrlochneigung ist vom Wandaufbau und dem Verfahren abhängig. Sie ist so zu bemessen, dass mindestens eine Lagerfuge einbezogen wird. Vor der Injektion sollte das Bohrmehl entfernt werden, damit die kapillare Saugfähigkeit nicht behindert wird. Die Bohrlochtiefe ist bis zu einer Restwanddicke von ca. 5 cm auszuführen. Bei Wanddicken über 0,6 m wird empfohlen, die Bohrlochreihe von beiden Wandseiten anzuordnen. Die Bohrlochtiefe beträgt dann jeweils 2⁄3 der Wanddicke (siehe Abb. 24.2).

Der Durchfeuchtungsgrad, die eventuell vorbereitenden Maßnahmen und der hierfür erforderliche Baustoffverbrauch, der WTA-Injektionsstoffverbrauch, die Injektionsdauer, die Bauteiltemperatur, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und sonstige relevante Randbedingungen sind verfahrensspezifisch zu dokumentieren, siehe auch Formblatt zur Dokumentation in Anlage C.

24.4.2.3 Druckinjektion

Bei Druckinjektionen (Niederdruckinjektionen) wird maschinell ein Druck zur Verteilung des WTA-Injektionsstoffes im Baustoff erzeugt. Die Bohrlochanordnung kann ein- oder mehrreihig versetzt sein. Der Abstand der Bohrlochachsen wird aufgrund der zu erwartenden minimalen Eindringtiefen der Injektionsstoffe festgelegt. Ein Regelabstand von 10 cm bis 12,5 cm ist einzuhalten. Abweichungen sind ausnahmsweise möglich, wenn der Nachweis der Wirksamkeit nach Probeinjektionen erbracht wurde. Bei mehrreihiger Anordnung ist ein Höhenversatz von 8 cm nicht zu überschreiten. Die Neigung der Bohr-kanäle muss je nach Verfahren und örtlichen Gegebenheiten hergestellt werden (siehe Abb. 24.3).

Die Injektion hat mit kontinuierlichem, auf das Bauteil abgestimmten Druck zu erfolgen.

Auf die weitgehend gleichmäßige Verteilung des WTA-Injektionsstoffes ist zu achten. Der Materialverbrauch richtet sich in erster Linie nach dem Porenvolumen der Baustoffe und der Beschaffenheit des Mauerwerkgefüges. Der Druck im Bauteil ist solange zu halten, bis eine ausreichende Ausbreitung des Injektionsstoffes und somit eine gleichmäßige Wirkzone gewährleistet ist.

Der Durchfeuchtungsgrad, die eventuell vorbereitenden Maßnahmen und der hierfür erforderliche Baustoffverbrauch, der WTA-Injektionsstoffverbrauch, die Injektionsdauer, die Bauteiltemperatur, die Lufttemperatur, die relative Luftfeuchte und sonstige relevante Randbedingungen sind zu dokumentieren, siehe auch Formblatt zur Dokumentation in Anlage C.

24.4.2.4 Geräte

Als Bohreinrichtungen sind erschütterungsarme Bohrgeräte zu bevorzugen. Durch geeignete Geräte ist dafür Sorge zu tragen, dass ein dem Verfahren und dem Bauteil angepasster Neigungswinkel möglichst genau eingehalten wird. Das vorhandene Bohrmehl muss, z. B. durch Absaugen oder Ausblasen, soweit entfernt werden, dass die Stoffaufnahme nicht beeinträchtigt wird.

Die Injektion erfolgt verfahrensbedingt durch geeignete Injektionsgeräte (z. B. Vorratsbehälter, Druckbehälter, Membran-, Kolben- oder Schneckenpumpen) unter Einsatz von auf das jeweilige Verfahren abgestimmtem Zubehör (z. B. Schläuche, Packersysteme, Druckanzeige).

24.4.2.5 Zusätzliche Maßnahmen

Mauerwerk mit größeren Hohlräumen erfordern zusätzliche, auf den Einzelfall abgestimmte Maßnahmen. Mauerwerk mit loser Kleinmaterial- und Mörtelfüllung im Kern, offenen Fugen und Rissen ist je nach Art und Ausprägung der Inhomogenitäten zunächst mit einem gut fließfähigen, schwindarmen, baustoffverträglichen, bindemittelhaltigen Stoff auszufüllen. Diese Verfüllung ist auch erforderlich, sofern keine ausreichende Ausbreitung des Injektionsstoffes möglich ist und der Injektionsstoff unkontrolliert abfließt.

Gemäß planerischen Vorgaben und Beschaffenheit des zu injizierenden Mauerwerks ist vor oder nach der Ausführung einer Injektion der Putz im Bereich der Injektionszone und ggf. schadhafter Putz mindestens 0,8 m oberhalb des sichtbar feuchtegeschädigten Bereiches zu entfernen. Dies geschieht, um die Austrocknungsmöglichkeiten und Reaktionsmechanismen des Injek-tionsstoffes zu optimieren.

Wird der Altputz vor der Injektion entfernt, so ist z. B. durch eine Verdämmung zu verhindern, dass kein unkontrollierter Austritt des Injektionsstoffes erfolgt.

Zusätzliche Maßnahmen sind weiterhin das Verdämmen, Verschließen oder Verfüllen von Hohlräumen mit baustoffverträglichen Materia-lien vor oder während der Injektion. Für bestimmte WTA-Injektionsstoffe kann eine Alkalisierung erforderlich sein.

Es muss sichergestellt werden, dass der Injektionsstoff seine Wirksamkeit ausbilden kann. Die Randbedingungen der jeweiligen Zertifizierungsprüfung sind zu beachten, dies kann z. B. das Entfernen des Putzes im Injektionsbereich erforderlich machen, um die erforderlichen Trocknungsbedingungen sicherzustellen. Nach Abschluss der Injektion sind die Bohrlöcher mit baustoffverträglichen Materialien formschlüssig zu verschließen.

24.5 Flankierende Maßnahmen

Entsprechend den objektspezifischen Gegebenheiten können flankierende Maßnahmen erforderlich werden. Hierzu gehören z. B.
  • nachträgliche Vertikalabdichtung; bei Zutritt von Wasser über vertikale Flächen im erdberührten Bereich oder im Sockelbereich sind Vertikalabdichtungen erforderlich WTA-Merkblatt 4-6-05/D.

  • Sanierputz; die durch den Trocknungsprozess oberhalb der Mauerwerksinjektion auskristallisierenden Salze können in einen Sanierputz eingelagert und somit von der Bauteiloberfläche ferngehalten werden.

Dabei bewirkt die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit des Sanierputzsystems gegenüber anderen Putzsystemen günstigere Austrocknungsbedingungen. Sanierputze sind keine Sperrputze (WTA-Merkblatt 2-9-04/D 2005-10).

24.6 Qualitätskontrolle am Bauwerk

Vor Beginn der Arbeiten sind die Parameter des Verfahrens, wie zum Beispiel Materialverbrauch, Anordnung der Bohrlöcher, zusätzliche und flankierende Maßnahmen, festzulegen. Für die Festlegung der Verfahrensparameter sind Probeinjektionen erforderlich.

Die Qualitätskontrolle während der Injektion hat durch Überwachung der planmäßigen Parameter zu erfolgen. Die dafür mindestens zu erfassenden Parameter sind in der Anlage C aufgeführt und analog zu protokollieren.

Eine Erfolgskontrolle kann durch vergleichende Feuchtemessungen erfolgen. Dabei ist auf Vergleichbarkeit (Messstellen oberhalb und unterhalb der Horizontalsperre, klimatische Verhältnisse, Nutzung usw.) mit der Ursprungsmessung zu achten.

Der Erfolg aller durchgeführten Maßnahmen ist dann gegeben, wenn das Planungsziel im vorgegebenen Zeitraum erreicht wurde. Wenn nicht anders vereinbart, gilt ein Zeitraum von zwei Jahren.

Jede WTA-Mauerwerksinjektion ist nach einer abgestimmten Frist nach Fertigstellung einer kritischen Qualitätskontrolle zu unterziehen.

24.7 Zertifizierung und Fremdüber-wachung

Mit dem Erscheinen des WTA-Merkblattes 4-10 wird Planern und Verarbeitern weiterhin die Möglichkeit gegeben, marktübliche Injektionsstoffe gegen kapillaren Feuchtetransport bezüglich ihrer Eigenschaften und Anwendungsgebiete zu vergleichen und zu beurteilen. Hierfür werden nachfolgend Prüfkriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit und Anwendungsgrenzen von WTA-Injektionsstoffen beschrieben. Für Hersteller werden Anforderungen präzisiert, die von ihren Injektionsstoffen erfüllt werden müssen. Alle am Bauprozess Beteiligten erhalten die Gelegenheit, nur solche Injektionsstoffe zur Anwendung zu bringen, die aufgrund von standardisierten Wirksamkeitsprüfungen ihre prinzipielle Eignung unter Beweis gestellt haben.

Mit dem WTA-Zertifikat wird die vom Durchfeuchtungsgrad des injizierten Mauerwerks abhängige prinzipielle Wirksamkeit des Injektionsstoffes auf der Grundlage dieses WTA-Merkblattes bestätigt. Bestandteil des WTA-Zertifikates ist die Veröffentlichung der Mindestanforderungen gemäß Tab. 24.3 in Anhang A.5.
Tab. 24.3

Formblatt zur Erfassung der Mindestprüfangaben zur Erlangung eines WTA-Zertifikates

Der Eignungsnachweis bzw. die Zertifizierung kann für unterschiedliche Mauerwerksfeuchtebelastungen (Durchfeuchtungsgrad: DFG 60 %, DFG 80 %, DFG 95 % ± 5 %) erbracht werden, sodass Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen abgeleitet werden können.

Zur Vorbeugung eines unerlaubten Gebrauches hat die WTA sowohl die Buchstabenfolge "WTA" als auch die Dienstleistungsmarke WTA unter der Nummer 39516412 beim Deutschen Patentamt eintragen lassen.

Auf Antrag wird diese Dienstleistungsmarke solchen Injektionsstoffen zuerkannt, die alle in dem WTA-Merkblatt 4-10 "Injektionsverfahren mit zertifizierten Injektionsstoffen gegen kapillaren Feuchtetransport" genannten Anforderungen erfüllen. Eine regelmäßige Fremdüberwachung ist Bestandteil des Anforderungskataloges.

24.8 Stellungnahme der WTA über die Wirksamkeit elektrophysikalischer Verfahren zur Mauerentfeuchtung

“Die Wirkungsweise von Verfahren zur Mauerentfeuchtung mittels elektrophysikalischer Prinzipien ist in Fachkreisen umstritten. Über die baupraktische Brauchbarkeit ist wenig bekannt, da u. a. keine begleitenden Messungen bekannt sind, die die Wirkeffekte begleitender flankierender Maßnahmen von der Trockenlegungswirkung der elektrophysikalischen Verfahren erlaubt zu unterscheiden. An wissenschaftlichen Kriterien gemessen, existieren nur Labormessungen, bei denen die baupraktische Übertragung von den Autoren meist selbst infrage gestellt wird.

Unterschieden wird bei den elektrophysikalischen Verfahren in aktive (im Mauerwerk verlegte Elektroden) und passive Verfahren (keine verlegten Elektroden, auf Strahlung, Schwingung, Magnetokinese u. ä. beruhend, gemeinhin als Zauberkästchen bekannt).

Bei aktiven Verfahren wird eine elektrische Fremdspannung verwendet. Die elektrophysikalisch-chemischen Feuchtetransporteffekte in porösen Baustoffen wurden in der Baupraxis bis dato entweder nicht oder nur in einer für die baupraktische Anwendung unbedeutenden Größenordnung festgestellt. Der Einsatz von aktiven Verfahren zur Mauerentfeuchtung wird daher von der WTA aus betriebswirtschaftlichen Gründen (Erhalt der Dauerhaftigkeit) nicht empfohlen.

Der Wirkungsgrad und somit die Erfolgschancen der so genannten passiven elektrophysikalischen Verfahren zur Mauerentfeuchtung, wie z. B. die passive Elektroosmose, variieren unter seriöser wissenschaftlicher und baupraktischer Betrachtungsweise in der Bewertung eher als erfolglos. Die Funktionsunfähigkeit des Verfahrens basiert grundsätzlich nicht nur auf der anerkannten Lehrmeinung der Physik und wird durch die WTA zur Mauerentfeuchtung als nicht brauchbar eingestuft."

Der Einsatz von passiven Verfahren zur Mauerentfeuchtung wird durch die WTA nicht empfohlen.

Fußnoten

  1. 1.

    Gilt nicht für WTA-Injektionsverfahren mit Vortrocknung auf ca. 0 %-Feuchte. Hierfür reicht die Prüfung des massebezogenen Feuchtegehaltes (M.-%) zur Bauteilzustandserfassung und Wirksamkeitskontrolle.

  2. 2.

    Wert der Mittelwertkurve längstens sechs Monate nach Beginn der Wirksamkeitsprüfung

  3. 3.

    Mittelwert der 30 Messstellen nach Beginn der Wirksamkeitsprüfung

  4. 4.

    Gilt nicht für WTA-Injektionsverfahren mit Vortrocknung auf ca. 0 %-Feuchte. Hierfür reicht die Prüfung des massebezogenen Feuchtegehaltes (M.-%) zur Bauteilzustandserfassung und Wirksamkeitskontrolle.

Supplementary material

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Authors and Affiliations

  1. 1.LeipzigDeutschland
  2. 2.LeipzigDeutschland

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