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Differenzierende Lernsettings bei Sprachmittlungsaufgaben – ja! Aber wie?

  • Dominique PanzerEmail author
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Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird das der Studie zugrunde liegende Designprinzip „Komplexität von Sprachmittlungsaufgaben“, welches das theoretische Fundament für die Erstellung einer mündlichen Sprachmittlungsaufgabe darstellt, skizziert. Darüber hinaus sind auch die Komplexe Kompetenzaufgabe sowie die Zone of Proximal Development handlungsleitend für die Aufgabenkonstruktion. Die Aufgabe bietet den Schülerinnen und Schülern außerdem diverse Hilfsangebote, die sie individuell und je nach Bedarf in Anspruch nehmen können, so dass sie in ihrem Lern- und Arbeitsprozess unterstützt werden. Neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Aufgabe liegt der Fokus der abschließenden Analyse vor allem auf den individuellen Bearbeitungsprozessen der Lernenden. Es zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler an einigen Punkten kaum Probleme mit der Bearbeitung hatten, wohingegen andere Teilaufgaben bzw. Aspekte als komplexer wahrgenommen wurden. Beschreibungen von Gelingensmomenten und ihre Abstrahierung auf eine allgemeine Metaebene in übertragbare Kriterien für die Aufgabenkonzeption werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Schlüsselwörter:

Design-Based Research Sprachmittlung Fremdsprachenunterricht 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich 10: Sprach- und LiteraturwissenschaftenUniversität BremenBremenDeutschland

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