Advertisement

Einleitung

  • Thomas Moritz
Chapter

Zusammenfassung

Screenografie fördert die Inszenierung von interaktiven Handlungen und basiert sowohl auf den Gesetzen visueller Gestaltung als auch auf den Prinzipien visueller Wahrnehmung und visueller Kommunikation. Es wird erläutert, warum die modernen Softwaresysteme über kulturell- und naturelladaptive Benutzerschnittstellen verfügen sollten und detailliert aufgezeigt, nach welchen Richtlinien diese zu entwickeln sind. In diesem Kontext wird auch hinterfragt, weshalb sich die systematische Gestaltung insbesondere am visuellen Wahrnehmungsprozesses orientiert und welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind, um Anwender zur Nutzung zu motivieren und zielgerichtet zu den bereitgestellten Funktionen und Informationen zu leiten. Eine systematisch gestaltete grafische Benutzeroberfläche, die als Systemisches Design konzipiert ist, gliedert die Bildschirmoberfläche in Form eines visuellen Gestaltungsrasters, das nicht nur gestalterischen Ansprüchen genügt, sondern auch den Verlauf der interaktiven Nutzung mit mehrdimensionalem Informationsfluss regelt. Während das systematische Gestalten den Prozess der Entwicklung charakterisiert, stellt Systemisches Design dessen Ergebnis dar, motiviert im visuellen Ambiente aus Formen und Farben zur Nutzung und orientiert im interaktiven Nutzungsprozess. Alle hier aufgestellten screenografischen Richtlinien entsprechen den international gültigen Vorgaben von Accessibility, Usability und Visibility interaktiver Informations- und Kommunikationssysteme. Diese Standards und Normen werden hier vorgestellt und didaktisch nachvollziehbar erläutert. Es wird untersucht, ob für grafische Benutzeroberflächen mobiler Endgeräte ähnliche Vorgaben gelten wie für die größeren Bildschirme stationärer Computersysteme oder ob kleinere Screens explizit andere Gestaltungsparameter erfordern.

Literatur

  1. 1.
    Itabashi, Y., Kiyoki, Y., Sasaki, S.: An explorative cultural-image analyzer for detection, visualization, and comparison of historical-color trends. Keio University, Tokio (2014)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Thomas Moritz
    • 1
  1. 1.PotsdamDeutschland

Personalised recommendations