Familie im Fokus der Geschichtswissenschaften

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Part of the Familienforschung book series (FAFO)

Zusammenfassung

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Familie zwar Gegenstand öffentlicher Diskurse, aber es waren primär Volkskundler und Philosophen, die sich des Themas annahmen, häufig um den prognostizierten Untergang als Folge der „Moderne“ abzuwenden, indem eine heile Familienwelt in der Vergangenheit beschworen wurde. Erst mit dem Aufkommen der „Historischen Sozialwissenschaften“ der 1970er Jahre, die eine Abkehr von der Konzentration von Haupt- und Staatsaktionen propagierten und auf neue Forschungsfelder in der Gesellschaft fokussierten, begannen auch Historiker, ihren Blick auf die Familie in der Geschichte zu richten. Alte Mythen wie das „ganze Haus“ als primäre Lebensform der Vormoderne, die starre Trennung von weiblicher und männlicher Sphäre in der Familie wurden entzaubert, das „bürgerliche Familienideal“ in seinen unterschiedlichen realen Schattierungen beleuchtet. Mit dem Siegeszug der Kulturgeschichte ging es in der historischen Familienforschung nun auch um Fragen der Wahrnehmung und Erfahrung, der Beziehungen und Emotionen. Im Zuge der Globalgeschichtsschreibung bekam auch die Familienhistoriographie einen zunehmend internationalen Charakter.

Schlüsselwörter

Das „ganze Haus“ Social history Gender spheres Bourgeois Family ideal History of Childhood History of Emotions Family and international Comparison Global History Fatherhood motherhood childhood Downfall of the Family 

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Literatur

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Authors and Affiliations

  1. 1.OldenburgDeutschland

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