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Bilder der Austauschbeziehung zwischen Kapital und Arbeit in der Personalwirtschaftslehre – Grundzüge einer Ideengeschichte

Befragung der Werkzeuge und Befragung der Gedanken
Chapter

Zusammenfassung

Der Beitrag behandelt die Frage, welche Bilder oder Vorstellungen in der Personalwirtschaftslehre von den „Arbeitsbeziehungen“ – den Austauschbeziehungen zwischen Kapital und Arbeit – vorherrschen und wie sich diese verändert haben. Identifiziert werden vier realtypische Bilder von Arbeitsbeziehungen, wobei die zur jeweiligen Zeit vorhandenen ökonomisch‐politischen Bedingungen einen deutlichen Einfluss darauf haben, welche Bilder in den Vordergrund des Diskurses rücken.

Ein erstes, paternalistisches Bild verkörpert sich im Konzept der Betrieblichen Partnerschaft, das seine Hochzeit in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hatte. Weitergeführt wird dieses Bild mit stärkerer Betonung ökonomischer Ziele im Konzept des Mitunternehmertums. Ein zweites Bild, das in Deutschland in den 1960er‐Jahren entsteht, findet sich in führungs‑ bzw. motivationspsychologischen Ansätzen. Arbeitsbeziehungen werden hier auf den individuellen Austausch am Arbeitsplatz reduziert. Interessengegensätze, Konflikte und Machtdifferenzen werden – wenn überhaupt – in erster Linie auf Arbeitsplatzebene behandelt. Ein drittes, durch die Idee des Interessenpluralismus charakterisiertes Bild gewinnt an Einfluss um 1980 herum. Fortgeführt wird es heute in einer „sozioökonomischen“ Perspektive, in der Institutionen (wie das Arbeitsrecht oder Gewerkschaften) als den Austausch zwischen Kapital und Arbeit regulierende, durch Macht geprägte und sie prägende Einrichtungen wichtig sind. Ein viertes Bild findet man seit den 1990er‐Jahren in der Personalökonomik. Die ökonomischen Wirkungen von Institutionen der Arbeitsbeziehungen spielen in diesem Bild eine wichtige Rolle. Dass Macht die Institutionen und die durch sie regulierten Austauschverhältnisse strukturiert, wird dagegen weitgehend ausgeblendet. Ein fünftes, in den 1970‐er Jahren erkennbares systemkritisches Bild hat sich nicht etablieren können. Diese Vorstellung beruht auf der Annahme einer strukturell bedingten Dominanz des „Kapitals“ und verkörperte sich am ehesten im Ansatz der heute weitgehend ignorierten Arbeitsorientierten Einzelwirtschaftslehre. Systemkritische Ansätze taugen – anders als andere – nicht zur Legitimation der gegenwärtigen Wirtschafts‑ und Unternehmensordnung. Vermutlich finden sie deswegen in der Disziplin der Personalwirtschaftslehre an den Hochschulen kaum Akzeptanz.

Schlüsselwörter

Ideengeschichte der Personalwirtschaftslehre Ideologien Industrial Relations Arbeitsbeziehungen 

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation, Fakultät für WirtschaftswissenschaftenUniversität Duisburg-EssenDuisburg-EssenDeutschland

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