Was kann die Gesundheitsbranche von der Telekommunikationsbranche lernen?

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Zusammenfassung

Die Digitalisierung der Gesellschaft macht vor der Medizin nicht halt. Die Szenarien könnten nicht unterschiedlicher sein. Schätzungsweise besitzen rund 40 Mio. Bundesbürger ein Handy. Einer IKK‐Umfrage zu Folge nutzt bereits jeder fünfte Bundesbürger Gesundheits‐Apps. Aufgrund des demografischen Wandels werden die Menschen immer älter. Die Kosten im Gesundheitswesen können nicht mehr getragen werden. Ländliche Regionen leiden darunter, dass kaum noch Ärzte vorhanden sind. Pflegedienste sind teuer und haben kaum Zeit. In vielen Fällen müssen tägliche medizinische Kontrollen durchgeführt werden. Medikamente müssen zu bestimmten Zeitpunkten eingenommen werden. Welche Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es älteren Menschen, solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu führen? Was für Möglichkeiten gibt es? Die Digitalisierung unterstützt entsprechende Innovationen. Hierbei können Lösungen im Bereich E‐Health helfen.

Doch wie sieht die Akzeptanz aus? Welche Anwendungen sind sinnvoll? Wie sieht es mit der Sicherheit der Daten aus? Apps gibt es für alle Lebenslagen und machen auch vor dem medizinischen Bereich nicht halt. Wird bald der Arzt durch ein Smartphone ersetzt? Dr. Handy, Wohnzimmer statt Wartezimmer, App statt Arzt ist die neue medizinische Zukunft. Was kann die Gesundheitsbranche von der Telekommunikationsbranche lernen?

Literatur

  1. Borchers, D. (2015). Nur wenige Bundesbürger würden Gesundheitsdaten weitergeben. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-wenige-Bundesbuerger-wuerden-Gesundheitsdaten-weitergeben-2627641.html. Zugegriffen: 24. Febr. 2016.Google Scholar
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Authors and Affiliations

  1. 1.KronshagenDeutschland

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