Was kann die Gesundheitswirtschaft von 3-D-Druckern lernen?

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Zusammenfassung

Das Leben lehrt uns, dass wir die Unversehrtheit unseres Körpers bewahren sollen. Nachdem uns die Wissenschaft gelehrt hat, dass die Größe unserer Erkenntnisse in der Unendlichkeit des Nichtwissens und dessen immer schnelleren Wachstums besteht, haben wir das Problem unseres Lebens in unserem Körper gefunden. Nichts Neues gibt es – wir repetieren die Worte Größerer, die vor uns gelebt haben. Immanuel Kant hat vor Stephen Hawking dokumentiert (Kant 1788; Hawking 2010), dass Nichtwissen der Unendlichkeit des sich stetig schneller ausdehnenden Weltraums entspricht (Garriga und Vilenkin 2001). Entspricht das dem Wachstum unserer Lebenserwartung? Wir können deren Ende nicht sehen und die mathematisch möglichen Formen weiterer Dimensionen nicht erleben. Wir wissen nicht, was sich dadurch um uns verbirgt, denn das Neue liegt darin, das Alte (endlich?) zu verstehen. Zukunft braucht Herkunft (Marquard 2003). Wir skizzieren mit Erkenntnissen unsere Lösungen und wissen von Menschen, die uns davor bewahren wollen, obwohl wir wissen: Was technisch möglich ist wird gemacht. Sollen die Kreise der Wissenden klein gehalten werden? Die meisten Forschungen und Erkenntnisse zu 3‑D‐Druckern, zur Herstellung von Organen „Bioprinter“ genannt, sind im Februar 2016 nicht älter als ein halbes Jahr. Wir lernen zu den Bioprintern jeden Tag Neues. Vor Monaten wurde deren Einsatz für „in den nächsten Jahren“ in Aussicht gestellt. Heute lernen wir, dass die ersten praktischen Einsätze belegt werden.

Literatur

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Authors and Affiliations

  1. 1.RödermarkDeutschland

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