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Beitrag zur Erklärung der Wirkungsweise von Hohlkathoden

  • A. Lompe
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Zusammenfassung

Besteht eine Kathode aus einander zugekehrten Teilen, so kann man die bekannte Hohlkathodenwirkung beobachten, daß sich nämlich bei einer bestimmten Spannung (= Kathodenfall) eine beträchtlich größere Stromdichte einstellt als an einer ebenen Kathode ; anders ausgedrückt : es ist bei größeren Stromstärken der Kathodenfall an einer Kathode mit Hohlkathodenwirkung beträchtlich kleiner als an einer ebenen mit gleicher Oberfläche. Alle Versuche und Anschauungen über die Wirkungsweise1,2,3 sind angestellt mit ebenen Kathodenteilen, die sich in einem bestimmten Abstand gegenüberstehen. In der Praxis werden aber Hohlkathoden fast ausschließlich in der Form von Hohlzylindern verwendet, von denen Güntherschulze 1 sagt, daß sie die gleiche Hohlkathodenwirkung hätten wie zwei einander gegenüberstehende Teilkathoden, da jedem Flächenstück der inneren Fläche ein Flächenstück parallel gegenübersteht. Da sich jedoch bei Untersuchungen gezeigt hat, daß bei Hohlzylindern eine Hohlkathodenwirkung auch noch auftritt, wenn eine Beeinflussung durch Elektronen von gegenüberliegenden Kathodenteilen nicht anzunehmen ist, können die obigen Überlegungen für Hohlzylinder nicht zutreffen.

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Notes

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • A. Lompe

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