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Projektierung von Kolbendampfmaschinen-Anlagen

  • Friedrich Barth
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Zusammenfassung

Nach den Ausführungen in den Abschnitten 60, 63, 67 und 75 bleibt hier nur noch folgendes zu erwähnen:
  • Die Frischdampfleitung von den Kesseln zur Maschine ist möglichst so anzulegen, daß das Leitungskondensat frei abfließen kann. Es ist deshalb zweckmäßig, der Leitung von den Kesseln zum Wasserabscheider vor der Maschine ein stetiges geringes Gefalle zu geben. Örtliche Senkungen der Leitung (Wassersäcke) sind möglichst zu vermeiden. Während des Betriebes bildet sich zwar bei genügend hoher Dampfüberhitzung kein Leitungskondensat, jedoch ist dies beim Stillstand (infolge Undichtheit des Hauptabsperrventils am Kessel) sowie während des Anwärmens der Rohrleitung und der Maschine der Fall. Beim Anwärmen entsteht oft so viel Kondenswasser, daß es der selbsttätige Kondenswasserableiter nicht mehr zu bewältigen vermag. Es empfiehlt sich deshalb, an den Wasserabscheider vor der Maschine eine Hilfs-Entwässerungsleitung anzuschließen, deren Absperrhahn von Hand bedient wird. Eine solche Entwässerungsleitung ist schon darum erwünscht, damit man den Kondenstopf nötigenfalls während des Betriebes auswechseln kann. Häufig wird die Hilfs-Entwässerung unmittelbar in die Kondensatableitung hinter dem Kondenstopf eingeführt.

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Notes

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Friedrich Barth
    • 1
  1. 1.Bayerischen LandesgewerbeanstaltNürnbergDeutschland

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