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Stoßerregung bei der synchronen und asynchronen Blindleistungsmaschine

  • Michael Liwschitz
  • Hellmuth Raymund
Chapter
Part of the Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern book series (WVSK, volume 1,11)

Zusammenfassung

Im folgenden sollen die synchrone und asynchrone Blindleistungsmaschine hinsichtlich ihres Verhaltens bei Stoßerregung1) verglichen werden. Die bei der Synchronmaschine übliche Anordnung der Stoßerregung zeigt Bild 1. Die Stoßerregung wird dadurch bewirkt, daß im Erregerkreis der Erregermaschine bei Absinken der Netzspannung unter ein bestimmtes Maß durch ein Relais (Stoßregler e) plötzlich ein Widerstand kurzgeschlossen wird. Dadurch werden der Erregerstrom und die kapazitive Blindleistung der Synchronmaschine vergrößert, was zur Aufrechterhaltung bzw. Erhöhung der Netzspannung führt. Die Zeitkonstante der Erregermaschine muß klein gehalten werden. Dies geschieht dadurch, daß in ihren Erregerkreis ein fester Widerstand (Schnellerregungswiderstand d) eingeschaltet wird, dessen Größe ein Mehrfaches des Widerstandes der Erregerwicklung beträgt. Die Hilfserregermaschine wird infolgedessen relativ groß. Die Erregermaschine erhält geblättertes Joch, geblätterte Pole und eine Kompensationswicklung, welche die Ankerdurchflutung aufhebt. Die Hilfserregermaschine wird als selbsterregte Maschine ausgeführt und arbeitet mit konstanter Spannung.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Über „Schaltvorgänge beim Betrieb gesättigter Synchronmaschinen“ s. R. Rüdenberg: Wiss.Veröff. Siemens-Konz. X, 1 (1931) S. 1. — Über „Reguliervorgänge bei Laststößen in Verbindung mit Schnellreglern“ erscheint demnächst eine Arbeit von J. Tittel in der Siemens-Z.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • Michael Liwschitz
  • Hellmuth Raymund

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