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Technische Eigenschaften der Be-haltigen Cu-Ni-Legierungen

  • Georg Masing
  • Waldemar Pocher
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Part of the Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern book series (WVSK, volume 1,11)

Zusammenfassung

Bei der technischen Entwicklung der Beryllium-Kupfer-Legierungen2), insbesondere der Berylliumbronze mit 2,5 % Be, haben sich bald zwei Umstände gezeigt, die ihrer technischen Verwendung Grenzen setzen. In erster Linie ist es der heute noch hohe Preis des Berylliums, in zweiter Linie die verhältnismäßig niedrige Temperatur, bei der diese Legierung ihre durch Vergütung gewonnene Härtung wieder verliert. In der Tat, oberhalb 250° ist nicht mehr damit zu rechnen, daß sie ihre Härte dauernd behält, womit manche Anwendungsgebiete wegfallen. Die berylliumhaltigen Nickel-Kupfer-Legierungen zeigen nun die Eigentümlichkeit, daß sie ihre Vergütungshärte bis zu bedeutend höheren Temperaturen behalten, und außerdem, daß sie bereits bei bedeutend geringeren Gehalten an Beryllium, etwa bei 1 %, zum Teil in einem erheblichen Maße aushärtbar sind. Die bei diesen Legierungen erreichten Höchstwerte der Härte und Festigkeit sind zwar nicht ganz so hoch wie bei den reinen Be-Bronzen. Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß in vielen Fällen ein Bedürfnis nach Legierungen auch mit etwas geringeren Härten, in der Größenordnung von 300 Brinell, vorliegt.

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Notes

Literatur

  1. 2).
    G. Masing u. O. Dahl: Wiss. Veröff. Siemens-Konz. VIII, 1 S. 101ff.Google Scholar
  2. 1).
    Untersuchungen. über Hürleprüfung. Z. VDI Bd. 52 (1908) S. 645, 740, 835ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • Georg Masing
  • Waldemar Pocher

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