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Die Windverbände

  • Friedrich Bleich
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Zusammenfassung

Wir haben bereits in 78 ausgeführt, daß die Hauptträger mit den Wind- und Querverbänden räumliche Systeme darstellen, deren Berechnung genau genommen nach den Regeln der Statik der Raumfachwerke erfolgen sollte. In der Mehrzahl der Fälle aber läßt sich die Berechnung auf die Spannungsermittlung in ebenen Scheiben zurückführen, so daß im wesentlichen die Theorie der Hauptträger getrennt von der Theorie der Windund Querverbände behandelt werden konnte. Es erscheint nur notwendig, die Zusatzspannungen, die in den Hauptträgern bei wagerechten Kräften auftreten und die wir im Zusammenhange mit den inneren Kräften der Verbände in diesem Abschnitt erörtern wollen, zu den Wirkungen der lotrechten Lasten hinzuzufügen. In Ausnahmefällen bietet aber erst die Berechnung als räumliches System ein klares Bild von dem Gleichgewicht zwischen inneren und äußeren Kräften. Als Windverbände sollen jene Fachwerke bezeichnet werden, die die Gurte zweier benachbarter Hauptträger verbinden oder in Ebenen parallel zur Fahrbahn liegen, als Querverbände alle jene, die in die Ebenen von Pfosten oder Streben fallen.

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© Julius Springer in Berlin 1924

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  • Friedrich Bleich

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