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Beziehungen zwischen Rad und Schiene

  • Adolf Bloss
Chapter
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Part of the Handbibliothek für Bauingenieure book series (BAUINGENIEUR, volume 4)

Zusammenfassung

Gleise, die von Lokomotiven befahren werden, müssen nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung Raddrücke von 7,5 t im Stillstande mit Sicherheit aufnehmen können (B. O. § 16). Für Gleiserneuerungen ist ein Raddruck von 8 t, für stark beanspruchte Gleise ein solcher von 9 t vorgeschrieben. Unter diesen bisher in Deutschland üblichen Grenzen bleibt Österreich mit 7,25 t größtem Raddruck. Dagegen gehen französische und belgische Bahnen mit dem Raddruck von Lokomotiven bis 9,5 t, englische bis 10,0 t, amerikanische bis 13,5 t. Künftig ist auch in Deutschland mit einer starken Erhöhung der Raddrücke zu rechnen, da zur Zeit die Einführung von Großgüterwagen (50 t Ladegewicht) im Gange ist. Der Massenverkehr mit solchen Großgüterwagen soll mit Lokomotiven von 12,5 t Raddruck bewältigt werden. In dreifacher Abstufung sind dann folgende Anforderungen an Oberbau und Brücken festgelegt:
  1. 1.

    12,5 t Raddruck der Lokomotiven und 10,0 t Raddruck der Wagen (LastenzugN),

     
  2. 2.

    10,0 t Raddruck der Lokomotiven und 10,0 t Raddruck der Wagen (LastenzugE),

     
  3. 3.

    9,0 t Raddruck der Lokomotiven und 8,0 t Raddruck der Wagen (LastenzugG).1).

     

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • Adolf Bloss
    • 1
  1. 1.DresdenDeutschland

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