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Sonstige allgemeine Untersuchungsverfahren

  • J. König
Chapter
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Part of the Chemie der menschlichen Nahrungs- und Genussmittel book series (CMNGM, volume 3)

Zusammenfassung

Die Auffärbung von Nahrungs- und Genußmitteln mit fremden Farbstoffen ist sehr weit verbreitet. Zum Teil sind die künstlichen Auffärbungen stillschweigend geduldet (z. B. bei Butter und Käse), bei Margarine sogar vorgeschrieben, während sie bei Fleisch und Fett direkt verboten und bei anderen Nahrungs- und Genußmitteln dann gesetzlich unzulässig sind, wenn durch die künstliche Auffärbung eine bessere Beschaffenheit der Waren im Sinne des § 10 des Nahrungsmittelgesetzes vorgetäuscht werden soll. Unter allen Umständen verboten sind gesundheitsschädliche oder giftige bzw. gifthaltige Farbstoffe. In Bd. II, S. 891 habe ich verschiedene unerlaubte — vorwiegend unorganische — Farbstoffe aufgeführt und gelten nach § 1 Abs. 2 des Gesetzes vom 5. Juli 1887 als schädliche Farben diejenigen Farbstoffe und Farbstoff Zubereitungen, welche Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Uran, Zink, Zinn, Gummigutti, Korallin und Pikrinsäure enthalten. Sie dürfen auch zur Herstellung von Gefäßen, Umhüllungen oder Schutzbedeckungen nicht verwendet werden. Nur auf die Verwendung von schwefelsaurem Barium (Schwerspat, blanc fixe), Barytfarblacke, welche von kohlensaurem Barium frei sind, Chromoxyd, Kupfer, Zinn, Zink und deren Legierungen als Metallfarben, Zinnober, Zinnoxyd, Schwefelzinn als Musivgold, sowie auf alle in Glasmassen, Glasuren oder Emails eingebrannte Farben und auf deren äußeren Anstrich von Gefäßen aus wasserdichten Stoffen, findet diese Bestimmung nicht Anwendung.

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Notes

References

  1. 1).
    Vgl. Th. Weyl, Die Teerfarben mit besonderer Rücksicht auf Schädlichkeit und Gesetzgebung. Berlin 1889. 1. und 2. Lieferung.Google Scholar
  2. 1).
    Die eingeklammerten Nummern entsprechen denen der „Tabellarische Übersicht der im Handel befindlichen künstlichen organischen Farbstoffe“ von G. Schultz und P. Julius. 4. Auflage, Berlin 1902.Google Scholar
  3. 1).
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  4. 2).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 1889, 28, 639.Google Scholar
  5. 3).
    Da sich die Farbstoffe nur aus wässeriger Lösung auf die Faser niederschlagen lassen, so müssen alkoholische Auszüge erst von dem Lösungsmittel befreit und der Rückstand wieder in Wasser gelöst werden. Löst sich der Farbstoff nicht in Wasser, so kann er auch nicht ausgefärbt werden.Google Scholar
  6. 1).
    Zeitschr. f. öffentl. Chen;. 1898, 4, 563; vgl. Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1899, 2, 538.Google Scholar
  7. 1).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1901, 4, 1020; 1904, 7, 310.Google Scholar
  8. 2).
    Zeitschr. f. angew. Chem. 1893, 513.Google Scholar
  9. 3).
    Zu beziehen durch Glasbläser Hildenbrand in Erlangen.Google Scholar
  10. 1).
    Durch vorherige Filtration können kleine Mengen Farbstoff, z. B. Fuchsin, in dem Filter zurückgehalten werden.Google Scholar
  11. 1).
    Compt. rendus 1886, 102, 51.Google Scholar
  12. 1).
    Chem. Industrie 9, 1; Zeitschr. f. analyt. Chem. 1887, 21, 101.Google Scholar
  13. 2).
    Chem.-Ztg. 1887, 11, 13; 1888, 22, 232.Google Scholar
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  15. 4).
    Nach einer Inaug.-Diss. Odessa 1904 in Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genuß-mittel 1906, 12, 634.Google Scholar
  16. 5).
    Das Tannin-Reagens besteht aus 25 g Tannin, 25 g essigsaurem Natrium und 250 g Wasser.Google Scholar
  17. 1).
    Nach Revue intern, falsif. 1902, 15, 17 in Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-und Genußmittel 1904, 17, 711.Google Scholar
  18. 1).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1906, 11, 752.Google Scholar
  19. 1).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1906, 11, 63.Google Scholar
  20. 2).
    Analyst 1887, 12, 150; Chem.-Ztg. 1887, 11, Rep. 188.Google Scholar
  21. 1).
    Aus Orlean durch Kochen mit 6 proz. Natronlauge und Ausschütteln mit Sesamöl erhalten. Die alkalische Flüssigkeit dient zum Färben von Käse. Zur Erkennung des Orleanfarbstoffes kann auch folgende Reaktion von Dokkem (Chem. Centralblatt 1904, 1, 1232) dienen: Eine verdünnte Lösung des Farbstoffes wird im Reagensglase mit dem gleichen Volumen verdünnter Salpetersäure überschichtet; bei Gegenwart von Orlean färbt sich die Trennungsfläche sofort stark blau, die Farbe teilt sich alsdann der Salpetersäure mit, geht aber rasch in Grün über, während in der oberen Flüssigkeit eine rote Trübung entsteht.Google Scholar
  22. 2).
    Curcuma wird durch Ammoniak rötlichbraun und beim Vertreiben des Ammoniaks kehrt die ursprüngliche Farbe zurück.Google Scholar
  23. 3).
    Vgl. hierzu auch vorstehende Tabelle S. 559 und 560.Google Scholar
  24. 4).
    Journ. Americ. Chem. Soc. 1887, 9, 41; Analyst 1887, 12, 150.Google Scholar
  25. 1).
    Vgl. W. Boeckmann, Chem.-techn. Untersuchungsmethoden. 2) F. = Faser. 3) W.-Wasser. 4) L. = Lösung.Google Scholar
  26. 1).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 1891, 30, 655.Google Scholar
  27. 2).
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  28. 3).
    Zeitschr. f. analyt, Chem. 1885, 24, 30.Google Scholar
  29. 1).
    Journ. of analytical chemistry 2; Zeitschr. f. analyt. Chem. 1890, 29, 368.Google Scholar
  30. 2).
    Zeitschr. f. analyt. Chem., 1890, 29, 283.Google Scholar
  31. 3).
    Bearbeitet von Dr. A. Scholl, Abt.-Vorsteher d. Landw. Versuchsstation in Münster i. W.Google Scholar
  32. 1).
    J. Formánek, Die qualitative Spektralanalyse. Berlin 1895 und Spektralanalytischer Nachweis künstlicher organ. Farbstoffe. Berlin 1900.Google Scholar
  33. 1).
    J. Formanek, Spektralanalytischer Nachweis künstlicher organischer Farbstoffe. 1900, 10.Google Scholar
  34. 1).
    Oder man bringt 10 ccm frisches defibriniertes, mit 50 ccm Wasser verdünntes Blut in die 10 l-Flasche, schüttelt wiederholt und verdünnt hiervon 10 Tropfen mit Wasser bis zu 20 ccm; in derselben Weise verfährt man behufs Vergleiches mit normalem Blut.Google Scholar
  35. 1).
    Das ist aber nur angängig, wenn neben dem Kochsalz keine wesentlichen Mengen anderer Chloride vorhanden sind. Bei vorhandenen größeren Mengen an letzteren müssen auch die anderen Basen und Säuren bestimmt und das Kochsalz durch entsprechende Bindung von Basen und Säuren besonders berechnet werden.Google Scholar
  36. 1).
    Das Curcuminpapier wird durch einmaliges Tränken von weißem Filtrierpapier mit einer Lösung von 0,1 g Curcumin in 100 ccm 90 proz. Alkohol hergestellt. Das getrocknete Curcuminpapier ist gut in verschlossenen Gefäßen, vor Licht geschützt, aufzubewahren. Das Curcumin wird in folgender Weise hergestellt: 30 g feines bei 100° getrocknetes Curcuma-wurzelpulver (Curcuma longa) werden im Soxhletschen Extraktionsapparat zunächst 4 Stunden lang mit Petroleumäther ausgezogen. Das so entfettete und getrocknete Pulver wird alsdann in demselben Apparat mit heißem Benzol 8-10 Stunden lang, unter Anwendung von 100 ccm Benzol, erschöpft. Zum Erhitzen des Benzols kann ein Glycerinbad von 115-120° verwendet werden. Beim Erkalten der Benzollösung scheidet sich innerhalb 12 Stunden das für die Herstellung des Curcuminpapiers zu verwendende Curcumin ab.Google Scholar
  37. 1).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 1882, 21, 531 und Zeitschr. f. angew. Chemie 1897, 5.Google Scholar
  38. 1).
    Nach der ersten Rötung kann man mehr Glycerin zusetzen und falls Entfärbung eintritt, weiter titrieren.Google Scholar
  39. 2).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1899, 2, 842.Google Scholar
  40. 3).
    Zeitschr. f. angew. Chem. 1896, 549. Honig und Spitz bestimmen in der Lösung von Boraten erst das Gesamtalkali durch Titration mit n/2 Salzsäure und Methylorange als Indikator, setzen dann zu der Lösung, welche die Borsäure im freien Zustande enthält, einige Tropfen Phenolphthalein und titrieren bis zum Eintritt der Rotfärbung mit n/2 Natronlauge. Die verbrauchten ccm n/2 Natronlauge, multipliziert mit 0,0175, geben die Menge Borsäureanhydrid (B2O3).Google Scholar
  41. 4).
    Arbeiten a. d. Kaiserl. Gesundheitsamte 1900, 17, 561.Google Scholar
  42. 5).
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  43. 6).
    Die Röhrchen werden hergestellt von der Firma Dr. Siebert & Kühn, in Kassel.Google Scholar
  44. 7).
    Die Curcuminlösungen geben reinere Farbentöne als die gewöhnlichen Curcumatinkturen (über die Darstellung der Cureuminlösung vgl. vorstehend S. 591, Anm. 1).Google Scholar
  45. 1).
    Zeitschr. f. Untersuchung d, Nahrungs-u. Genußmittel 1901, 4, 1172; 1902, 5, 1049.Google Scholar
  46. 2).
    Der Perforator (vgl. auch S. 468) wird von der Firma C. Gerhardt in Bonn hergestellt. Preis 12 Mk.Google Scholar
  47. 3).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 1887, 26, 18.Google Scholar
  48. 4).
    Analyst 1887, 12, 92, 132.Google Scholar
  49. 5).
    Ann. Chem.-Pharm. 1856, 100, 82.Google Scholar
  50. 6).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 1886, 25, 204.Google Scholar
  51. 1).
    Pharmaz. Ztg. 1895, 40, 407.Google Scholar
  52. 2).
    Forschungsberichte über Lebensmittel 1896, 3, 363.Google Scholar
  53. 3).
    Analyst 1896, 2l, 94.Google Scholar
  54. 4).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1898, 1, 356.Google Scholar
  55. 1).
    Chem. News 1895, 71, 247.Google Scholar
  56. 2).
    Forschungsberichte über Lebensmittel 1896, 3, 363.Google Scholar
  57. 3).
    Berichte d. Deutschen chem. Gesellschaft 1897, 30, 2510; 1899, 32, 2841.Google Scholar
  58. 4).
    Apotheker-Ztg. 1900, 15, 884.Google Scholar
  59. 5).
    Annal. di Farmacol. 1898 97; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1898, 1, 858. — E. Ramini hat außer 10 verschiedenen Aldehyden noch Aceton, Acetophenon, Benzophenon, Campher, Methylalkohol und Ameisensäure geprüft und gefunden, daß die Reaktion mit diesen nicht eintritt; er hält sie daher für Formaldehyd als kennzeichnend.Google Scholar
  60. 6).
    Chem.-Ztg. 1902, 26, 246.Google Scholar
  61. 1).
    Eine noch empfindlichere Reaktion auf Formaldehyd wurde von Arnold und Mentzel erhalten, als das Nitroprussidnatrium durch Kaliumferricyanid ersetzt wurde, wobei eine starke scharlachrote Färbung entstand, welche sich tagelang hielt. In alkoholischen Flüssigkeiten entsteht diese Reaktion, im Gegensatz zu der ersten, erst dann, wenn so viel Wasser zum Alkohol gesetzt wird, daß nach dem Zusatz des Kaliumferricyanids dieses gelöst bleibt. Für Milch ist diese Reaktion nicht zu empfehlen, für Fleischauszüge nur dann, wenn dieselben nicht durch Blutfarbstoff noch gerötet sind; in allen anderen Fällen aber kann sie auch verwendet werden, wenn die andere Reaktion wegen zu großer Verdünnung versagt.Google Scholar
  62. 2).
    Bericht d. Landw. Versuchsstation Connecticut 1901, 106; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1902, 5, 866.Google Scholar
  63. 3).
    Journ. Amer. Chem. Soc. 1900, 22, 132.Google Scholar
  64. 4).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1898, 1, 858.Google Scholar
  65. 5).
    Ebendort 1902, 5, 353.Google Scholar
  66. 6).
    Lösungen von Phenylhydrazin zersetzen sich leicht.Google Scholar
  67. 7).
    Analyst 1896, 21, 94; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1896, 11, 276.Google Scholar
  68. 8).
    Forschungsberichte über Lebensmittel 1896, 3, 363.Google Scholar
  69. 1).
    Analyst 1895, 20, 154; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1895, 10, 449.Google Scholar
  70. 2).
    Apotheker-Ztg. 1900, 15, 884.Google Scholar
  71. 3).
    Analyst 1896, 2l, 157.Google Scholar
  72. 4).
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  73. 5).
    Nach A. Jorissen (Journ. pharm, de Liège 1897, 4, 257; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1898, 1, 356) kann man die Milch auch durch Alkaloide (insbesondere Morphinchlorhydrat) ersetzen; man verwendet dann das Destillat zur Prüfung und verfährt wie folgt: Man bringt die auf Formaldehyd zu prüfende Flüssigkeit in einem Schälchen unter eine Glasglocke und stellt daneben ein Porzellanschälchen, in dem ein Krystall von Morphinchlorhydrat mit 10 Tropfen konzentrierter Schwefelsäure (6 Schwefelsäure + 1 Wasser) übergössen ist. Nach kurzer Zeit tritt zunächst eine purpurrote und dann Blaufärbung auf.Google Scholar
  74. 6).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1902, 5, 420.Google Scholar
  75. 7).
    Ebendort 1898, 1, 356; 1899, 2, 867.Google Scholar
  76. 8).
    Berichte d. Deutschen ehem. Gesellschaft 1899, 32, 1961.Google Scholar
  77. 9).
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  78. 10).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1903, 6, 603; 1904, 7 317.Google Scholar
  79. 11).
    Ebendort 1898, 1, 356; 1901, 4, 802.Google Scholar
  80. 12).
    Ebendort 1899, 2, 900; 1900, 3, 92; 1901, 4, 470.Google Scholar
  81. 13).
    Ebendort 1898, 1, 356; 1899, 2, 900.Google Scholar
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    Ebendort 1902, 5, 866 (Compt. rendus 1895, 120, 449).Google Scholar
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    Ebendort 1899, 2, 899; 1900, 3, 233; 1902, 5, 866Google Scholar
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    Arbeiten a. d. Kaiserl. Gesundheitsamte 1904, 21, 226.Google Scholar
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    Pharm. Centralh. 1905, 46, 271.Google Scholar
  88. 1).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahmngs-u. Gcnnßmittel 1900, 11, 320.Google Scholar
  89. 2).
    Chem.-Ztg. 1891, 15, 351.Google Scholar
  90. 3).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1905, 10, 649.Google Scholar
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    Ebendort 1903, 6, 550.Google Scholar
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    Vgl. die Lehrbücher der analyt. Chem., z. B. das von F. R Treadwell, 1903, 2, 325ff.Google Scholar
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    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1907, 13, 656.Google Scholar
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    Ebendort 1906, 11, 483.Google Scholar
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  106. 4).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1901, 4, 924.Google Scholar
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    Berichte d. Deutschen chem. Gesellschaft 1889, 22, 2312.Google Scholar
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    Ebendort 1902, 5, 684.Google Scholar
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    Ebendort 1903, 6, 1038.Google Scholar
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    Bei Wein ist der Zusatz von Benzoesäure nach dem neuen Weingesetz direkt, bei Bier indirekt nach dessen Begriffserklärung verboten.Google Scholar
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    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1909, 17, 721.Google Scholar
  119. 4).
    Quantitativ wird nach dem Verfahren allerdings die Benzoesäure dem Fleisch auch nicht annähernd entzogen. Durch zahlreiche Versuche, bei denen von demselben Fleisch Proben mit und ohne Benzoesäurezusatz in vorstehender Weise untersucht wurden, konnte festgestellt werden, daß etwa 50–60% der zugesetzten Benzoesäure sich in dem Auszug befanden, wohingegen bei den anderen angedeuteten Verfahren — Ausziehen mit Wasser oder mit verdünnter Sodalösung — bei zahlreichen Versuchen erheblich weniger Benzoesäure wieder erhalten wurde.Google Scholar
  120. 1).
    Auch bei Fetten wird auf diese Weise die Benzoesäure bei weitem nicht quantitativ gewonnen. Durch wiederholtes Ausziehen aber läßt sich die Benzoesäure ziemlich ganz gewinnen.Google Scholar
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    Arch. d. Pharm. 1899, 237, 170.Google Scholar
  125. 3).
    Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1902, 5, 685.Google Scholar
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    Ebendort 1908, 16, 223.Google Scholar
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    Ebendort 1908, 15, 29.Google Scholar
  128. 6).
    Nach dem Verfahren von Röhrig konnten von K. Fischer und O. Gruenert bei frischem Fleisch noch 0,02% Benzoesäure sicher nachgewiesen werden, bei geräuchertem Fleisch versagte dagegen die Reaktion. Bei Fetten ließen sich noch 0,01% nachweisen, jedoch empfiehlt es sich bei Fetten, Parallelversuche anzustellen.Google Scholar
  129. 1).
    Bearbeitet von Dr. A. Spieckermann, Abt.-Vorsteher der L ndw. Versuchsstation in Münster i. W.Google Scholar
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    Klöcker, Die Gärungsorganismen. 2. Aufl. Stuttgart 1906. S. 33.Google Scholar
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    Klöcker, Die Gärungsorganismen. 2. Aufl. Stuttgart 1906. S. 36.Google Scholar
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    Centralblatt f. Bakter. II Abt., 1908, 20, 95. Neuerdings beschreibt Burri sein sehr aussichtsvolles Verfahren in einer besonderen Schrift „Das Tuschverfahren“ Jena 1909.Google Scholar
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    Ebendort I. Abt., Orig., 1905, 38, 619; 1907, 43, 17; 1907,44, 607.Google Scholar
  148. 5).
    Journ. of medic, research 1905, 14, 192.Google Scholar
  149. 6).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt. 1907, 44, 378.Google Scholar
  150. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1907, 19, 23.Google Scholar
  151. 2).
    Ebendort I. Abt. 1900, 27, 174.Google Scholar
  152. 1).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig. 1904, 35, 563; 1905, 38, 138.Google Scholar
  153. 2).
    Ebendort IL Abt., 1906, 15, 337.Google Scholar
  154. 1).
    Arch. f. Hyg. 1900, 37, 54.Google Scholar
  155. 2).
    Centralblatt f. Bakter. IL Abt., 1908, 21, 289.Google Scholar
  156. 3).
    Ebendort II. Abt. 1906, 16, 795.Google Scholar
  157. 4).
    Ebendort I. Abt., Orig., 1909, 49, 305.Google Scholar
  158. 1).
    Will, Anleitung zur biolog. Untersuchung usw., S. 387.Google Scholar
  159. 1).
    Arch. f. Hygiene 1899, 34, 200.Google Scholar
  160. 2).
    Ebendort 1907, 63, 123.Google Scholar
  161. 1).
    Entspricht annähernd der Lösung von Fraenkel.Google Scholar
  162. 2).
    Entspricht annähernd der Lösung von Uschinski.Google Scholar
  163. 3).
    Nährlösung für Aspergillus niger nach Raulin.Google Scholar
  164. 1).
    Besonders günstig für Spirillen.Google Scholar
  165. 2).
    Nährlösung für Pilze.Google Scholar
  166. 3).
    Nährlösung für Spirillen.Google Scholar
  167. 4).
    Hauptsächlichste Literatur: Winogradski, Ann. de l’Inst. Pasteur 4, 5; Omelianski, Centralblatt f. Bakter. II. Abt. 1899, 5, 537, 652; II. Abt. 1896, 2, 425.Google Scholar
  168. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II Abt., 1903, 10, 38.Google Scholar
  169. 2).
    Ebendort IL Abt., 1908, 21, 84.Google Scholar
  170. 1).
    Zeitschr. f. Hygiene 1906, 53, 259.Google Scholar
  171. 1).
    Man vergleiche hierzu auch die ausführliche Darstellung der Eigenschaften der Sproß-pilze in Bd. II, S. 1157 u. f.Google Scholar
  172. 1).
    Will, Anleitung zur biologischen Untersuchung usw. München u. Berlin 1909, S. 112.Google Scholar
  173. 1).
    Über den Einfluß der verschiedenen Faktoren auf die Form der Kolonie vgl. Hutchinson, Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1907, 17, 65; dort findet sich auch die ältere Literatur über diesen Gegenstand; ferner Almagia, Arch. f. Hygiene 1906, 59, 159.Google Scholar
  174. 1).
    Empfehlenswert dürfte in vielen Fällen die Verwendung von Magnesium-und Kaliumsalzen in Form von Sulfaten und Phosphaten sein.Google Scholar
  175. 2).
    Die Zymasegärung. München u. Berlin 1903.Google Scholar
  176. 3).
    Liebigs Ann. 1906, 149, 140.Google Scholar
  177. 4).
    Ebendort 1906, 149, 125.Google Scholar
  178. 1).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1901, 29, 841.Google Scholar
  179. 2).
    Ebendort, Orig., 1904, 35, 1.Google Scholar
  180. 1).
    Centralblatt für Bakt. IL Abt., 1907, 17, 366.Google Scholar
  181. 2).
    Arch. f. Hygiene 1906, 55, 140; Centralblatt f. Bakter. II Abt., 1906, 16, 176, daselbst auch die ältere Literatur.Google Scholar
  182. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II Abt., 1907, 18, 94.Google Scholar
  183. 2).
    Ebendort I. Abt., Ref., 1904, 34, 374.Google Scholar
  184. 3).
    Ebendort II Abt., 1905, 14, 257.Google Scholar
  185. 4).
    Landw. Jahrb. 1902, 31, 155.Google Scholar
  186. 5).
    Centralblatt f. Bakter. II Abt., 1902, 9, 562.Google Scholar
  187. 6).
    Ebendort I. Abt., 1892, 12, 66; II Abt., 1902, 8, 137.Google Scholar
  188. 7).
    Ebendort I. Abt., 1892, 12, 223; 1895, 16, 914.Google Scholar
  189. 8).
    Nach Lindner: Mikroskop. Betriebskontrolle, 4. Aufl., S. 237.Google Scholar
  190. 9).
    Arch. f. Hygiene 1908, 67, 99.Google Scholar
  191. 1).
    Archiv f. Hygiene 1908, 67, 134.Google Scholar
  192. 1).
    Beide Apparate liefert Dr. Siebert & Kühn, Kassel, Hohenzollernstr. 4.Google Scholar
  193. 2).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1909, 49, 155.Google Scholar
  194. 1).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1906, 40, 130.Google Scholar
  195. 1).
    Journ. of biologic. Chemistry 1906, 1, 257; vgl. auch Foster und de Graaf, Compt. rendus Séances de la Société de Biologie 1908, 64, 402 u. de Graaf, Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1909, 49, 175.Google Scholar
  196. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1906, 16, 386.Google Scholar
  197. 2).
    Ebendort I. Abt., Orig., 1906, 42, 97.Google Scholar
  198. 1).
    Centralblatt f. Bakter. I. Abt., 1903, 33, 1.Google Scholar
  199. 1).
    Migula hat einen beliebigen Wechsel der Teilungsfolge der Coccaceen nie beobachtet.Google Scholar
  200. 1).
    Centralblatt f. Bakt’er. I. Abt., 1901, 30, 49.Google Scholar
  201. 1).
    W. Zopf, Beiträge zur Physiologie und Morphologie niederer Organismen 3, 1.Google Scholar
  202. 1).
    W. Zopf, Beiträge zur Physiologie und Morphologie niederer Organismen 1893, 3, 1.Google Scholar
  203. 1).
    In Lafar: Handbuch d. techn. Mykologie 4.Google Scholar
  204. 1).
    Klöcker gibt Invertase 0, Diastase + an.Google Scholar
  205. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1904, 12, 529.Google Scholar
  206. 2).
    Über die einzelnen Arten wird Näheres im II. Teil mitgeteilt werden.Google Scholar
  207. 1).
    Eine sehr eingehende Darstellung der Aspergillaceen gibt Wehmer in Lafar, Handbuch d. techn. Mykologie 4.Google Scholar
  208. 1).
    Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1907, 19, 675.Google Scholar
  209. 1).
    Wich mann hat die Gattung Monilia in Lafars Handbuch der techn. Mykologie, 4 eingehender behandelt.Google Scholar
  210. 1).
    Vgl Will, in Lafar 4 Google Scholar
  211. 1).
    Beim Hunde hat man den Kot durch Knochen abgrenzen können; dieselben werden 12 bis 24 Stunden vor Beginn und nach Abschluß einer Versuchsreihe mit Knochen gefüttert und liefern dann den kennzeichnenden Knochenkot von weißer krümeliger Beschaffenheit. Für diesen empfohlene Korkstückchen oder Kohlenpulver haben sich nicht bewährt.Google Scholar
  212. 2).
    Der Kot nach Fleischgenuß ist dunkelbraun, der Eierkot ist goldgelb, der Blutwurstkot schwarz, der nach gemischter Kost hellbraun.Google Scholar
  213. 3).
    Diarrhöen treten häufig nach Aufnahme von kalter, nicht von gekochter oder warmer Milch auf; auch ist meistens mit einer einmaligen dünnflüssigen Entleerung die Erscheinung verschwunden.Google Scholar
  214. 4).
    Zeitschr. f. Biologie 1879, 15, 115.Google Scholar
  215. 1).
    Die geringen durch die Haut abgegebenen Mengen gebundenen Stickstoffs können hierbei unberücksichtigt bleiben.Google Scholar
  216. 1).
    Man kann das Gewicht des Eierinhalts auch in der Weise ermitteln, daß man die entnommenen Eier wägt, in die Porzellanschale usw. entleert und die Eierschalen zurückwägt. Aufdiese Weise kann man den Inhalt der täglich entnommenen Eier immer in dieselbe Porzellanschale entleeren und im Wasserbade weiter trocknen bis zur Beendigung des Versuches. Auch kann man, da der Wassergehalt der Eier beim Kochen sich nur unwesentlich ändert, die entnommenen Eier sehr hart kochen und das Gewicht des Inhaltes nach dem Kochen ermitteln.Google Scholar
  217. 1).
    Auch das von anhängendem Fett befreite Fleisch enthält noch Fett, weshalb auch hiervon das Fett ebenfalls quantitativ bestimmt werden muß.Google Scholar
  218. 2).
    Die gleichmäßige Entrindung ist deshalb notwendig, weil Rinde und Inneres der Käse eine verschiedene Zusammensetzung besitzen.Google Scholar
  219. 1).
    Zeitschr. f. Biologie 1894, [N. F.] 12, 335.Google Scholar
  220. 1).
    Am 6. bzw. 5. Tage nach Beginn des Versuches kann aber nur dann noch der Kot, als zu der vorhergehenden Nahrung gehörig, entnommen werden, wenn er regelmäßig nur einmal im Tage und zwar morgens vor oder gleich nach dem ersten Frühstück entleert wird.Google Scholar
  221. 1).
    Die Erbsensuppe wurde in der Weise zubereitet, daß 600 g Erbsen mit 6 g Fleischextrakt und rund 300 g geräucherter Mettwurst bis zum völligen Weichwerden gekocht und dann durch ein Sieb gerührt wurden, um die gröbsten Schalen abzutrennen. Dem Erbsenbrei (bzw. Suppe) wurden dann entsprechende Anteile zum zweiten Frühstück, mittags und abends verabreicht.Google Scholar
  222. 1).
    Journ, f. prakt. Chem. 82, 40.Google Scholar
  223. 1).
    Die Zeichnung wie Beschreibung dieses Respirationsapparates ist mir freundlichst von dem Mechaniker W. Hoff meist er in Berlin N. 4, Hessische Str. 4, der auch den Apparat liefert, überlassen worden.Google Scholar
  224. 1).
    O. Kellner, Arbeiten d. Versuchsstation Möckern 1894 oder Landw. Versuchsstationen 1894, 44, 277.Google Scholar
  225. 2).
    1 Gewtl. angesetzter Stickstoff × 6.0 (rund) = angesetzte fett-und aschenfreie Fleischtrockensubstanz.Google Scholar
  226. 1).
    Die Prüfung des ganzen Apparates auf Dichtheit erfolgt in der Weise, daß in dem Respirationskasten Kerzen verbrannt und die von einer bestimmten Menge Stearin gebildeten Mengen Kohlensäure und Wasser berechnet und mittels des Apparates festgestellt werden. Im Falle der Dichtheit und richtigen Ganges der Apparatur müssen beide Ergebnisse übereinstimmen. Da aber nach M. Rubner die Verbrennung von Kerzen nie vollständig verläuft, so ist es schon richtiger, dem Apparat eine bestimmte Menge fertig gebildeter Kohlensäure und Wasserdampf zuzufügen und diese zur Bestimmung zu verwenden.Google Scholar
  227. 3).
    Beiträge zur Physiologie. Festschrift der medizin. Fakultät zu Marburg zum 50jährigen Doktor-Jubiläum von C. Ludwig 1891; vgl. auch Ed. Cramer: Arch. f. Hygiene 1890, 10, 283.Google Scholar
  228. 1).
    Das T-Rohr mit Schlauch und Geißlerschem Hahn dient zum Anblasen und Absaugen der Luft aus den Volumenometern.Google Scholar
  229. 1).
    Auch dieser Apparat wird von W. Hoffmeister in Berlin N. 4, Hessische Str. 4 angefertigt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • J. König

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