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Bestimmung des Wassers

  • J. König
Chapter
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Part of the Chemie der menschlichen Nahrungs- und Genussmittel book series (CMNGM, volume 3)

Zusammenfassung

Neben der Herstellung einer gleichmäßig feinen Beschaffenheit der Untersuchungsgegenstände ist es von größtem Belang, diese in einen solchen Zustand überzuführen bzw. sie unter solchen Bedingungen aufzubewahren, daß sie während der Untersuchung weder Wasser aufnehmen noch abgeben. Viele Salze verlieren z. B. schon durch Berührung mit der atmosphärischen Luft Wasser (werden matt und trübe, d. h. verwittern), andere, z. B. Seignettesalz, Magnesiumsulfat usw., verlieren in gewöhnlicher Luft nicht, wohl aber in trockner Luft (z. B. in einem Exsikkator über konz. Schwefelsäure, Chlorcalcium usw.) Wasser. Dieses ist auch mehr oder weniger bei allen wasserhaltigen organischen Stoffen der Fall, mit denen der Nahrungsmittelchemiker zu tun hat. Andere organische Stoffe (Nahrungs- und Genußmittel), die vorher einer Trocknung, Darrung oder Röstung unterworfen gewesen sind, wie z. B. getrocknetes Obst, Malz, gerösteter Kaffee oder geröstete Zichorien, nehmen ebenso wie Kaliumcarbonat und alle in Alkohol löslichen Salze — mit Ausnahme von Quecksilberchlorid — leicht Wasser, die alkalisch beschaffenen Salze auch Kohlensäure — aus der Luft auf und nehmen daher beim Aufbewahren, wenn Luft zutreten kann, an Gewicht zu.

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Notes

References

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    Die Zeichnungen und Beschreibungen hierzu sind z. T. von „Vereinigte Fabriken für Laboratoriumsbedarf“ in Berlin NW., Scharnhorststraße 22, geliefert worden.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • J. König

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