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Die Art der untersuchten Schwingungen

  • G. Bornitz
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Zusammenfassung

Die störenden Kräfte am Schubkurbelgetriebe erregten in dem Augenblick das besondere Interesse der Ingenieure, als sie bei Schiffsmaschinen mit den steigenden Ansprüchen an deren Leistung derartige Ausmaße annahmen, daß der Gesamtverband der Schiffskörper gefährdet erschien. Die Wege, die der Schiffsmaschinenbau zu ihrer Bekämpfung erfolgreich beschritten hat3, sind aus wirtschaftlichen Gründen im Betrieb ortsfester Maschinen nicht gangbar; man begnügt sich vielmehr mit der Anbringung eines Gegengewichts und überläßt die restlichen freien Kräfte dem Fundament zur Aufnahme. Über Fundamentschwingungen liegen Untersuchungen vor, von denen die Arbeit von Sauer besonderer Erwähnung bedarf4. Sauer untersucht, in welcher Weise die träge Masse, die federnde Kraft des Bodens und die aus beiden resultierende Eigenschwingungszahl des Fundaments die Ausmaße und Phasenverschiebung beeinflussen, mit denen sich die Massenschwingungen der Maschine auf das Fundament übertragen. Auf diese Abhängigkeitsverhältnisse braucht im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht eingegangen zu werden; es ist lediglich festzuhalten, daß die Massendrucke, wie sie weiter unten an Hand der gewählten Beispiele im einzelnen durchgerechnet werden, für das Schwingungsbild des Fundaments im wesentlichen maßgebend bleiben.

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  1. 3.
    Siehe die Untersuchungen von Schlick: Z. V. d. I. 1905, S. 1501.Google Scholar
  2. 4.
    Sauer, Hans: Messung und Rechnung der Fundamentschwingungen von einfachwirkenden Viertakt-Maschinen. Dissertation Darmstadt 1916.Google Scholar
  3. 5.
    Grimsehl: Lehrbuch der Physik. S. 674. Berlin 1923.Google Scholar
  4. 6.
    In seiner Arbeit „Seismische Registrierungen in Göttingen im Jahre 1905“ (Nachrichten der kgl. Ges. d. Wissenschaften, Mathem.-physik. Klasse, Göttingen 1906) teilt Angenheister die Ergebnisse von Untersuchungen mit, die er über die Absorption langer Wellen (ca. 20 sec Periode) bei neun Beben anstellte. Die Werte für α schwanken bei den verschiedenen Beben zwischen α = 0,00018 und 0,00034 pro km, sie liegen also alle in der gleichen Größenordnung; als Mittelwert ergibt sich α = 0,00031 pro km oder 0,00000031 pro m.Google Scholar
  5. 7.
    Die sämtlichen in dieser Arbeit angegebenen Zahlenwerte für α beziehen sich auf die Absorption pro m.Google Scholar
  6. 8.
    Mintrop, L.: Über künstliche Erdbeben. Berichte des Internat. Kongr. f. Bergbau, angew. Mechanik und prakt. Geologie. Düsseldorf 1910.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • G. Bornitz

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