Advertisement

Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, eine besondere Art künstlich erregter „Erdbeben“, die von den Massendrucken von Großkolbenmaschinen ausgehenden Bodenschwingungen, in die Tiefe zu verfolgen. Derartige Schwingungen sind zuerst von Mintrop in dessen grundlegender Arbeit1 untersucht worden. Ihre Ausbreitung über ganz überraschend große Flächen veranlaßte Mintrop schon damals zu der Vermutung, daß sie auch in großen Tiefen noch meßbar seien. Nebenstehende Abb. 1 ist der erwähnten Veröffentlichung entnommen. Sie zeigt Schwingungen einer Großgasmaschine über Tage und in dem unter der Maschine befindlichen Bergwerk in 400 m Tiefe. Es ist dies meines Wissens die einzige Veröffentlichung der Messung einer an der Erdoberfläche erzeugten periodischen Schwingung in größerer Tiefe. Die Ausbreitung der Schwingungen an der Erdoberfläche in näherer und weiterer Entfernung von einer Maschine ist nach Mintrop noch von verschiedenen Autoren untersucht worden, insbesondere von Heinrich2, der die Abhängigkeit der Schwingungen von der Bodenbeschaffenheit bearbeitet hat.

Notes

Notes

  1. 1.
    Mintrop, L.: Über die Ausbreitung der von den Massendrucken einer Großgasmaschine erzeugten Bodenschwingungen. Dissertation Göttingen 1911.Google Scholar
  2. 2.
    Heinrich, Dipl.-Ing. A.: Über die Ausbreitung von Bodenschwingungen in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Untergrundes. Dissertation Breslau 1930.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • G. Bornitz

There are no affiliations available

Personalised recommendations