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Einführung

  • Georg Cleinow
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Zusammenfassung

Seit Wissenschaften und Technik als unausschöpfliche Hilfsmittel im Kampf des menschlichen Willens mit der Natur erkannt sind, haben sie erstaunliche Siege über die Umwelt davongetragen. Eine ganze Reihe früher für die Verkehrsentwicklung ausschlaggebender Faktoren sind vor ihnen in den Hintergrund getreten: fast alle oro- und hydrographischen und einige klimatische Verhältnisse. Wir brauchen zur Begründung solcher Meinung zunächst gar nicht an die Luftschraube und deren Motoren zu denken, können uns vielmehr an Entdeckungen und Erfindungen halten, die den Kampf mit der Erdoberfläche selbst aufnehmen. Es genügt, daran zu erinnern, daß durch Sümpfe und Meeresarme Dämme geführt werden, auf denen die Eisenbahnzüge und Automobile in ununterbrochener Folge dahinrollen, daß Gebirge mit Tunneln durchstochen, gewaltige Ströme mit Brücken überquert oder untertunnelt werden. Der Zuider See wird zugeschüttet, der Trasimenische ausgepumpt. Wasserlose Wüsten setzen dem Eisenbahnbau keine unüberwindliche Schranken mehr, seit die im Wasserverbrauch sparsame Diesellokomotive konstruiert wurde. In Zentralasien werden schon seit Jahrhunderten Wasserläufe bald zusammengefaßt, bald wieder in Hunderte von Kanälen und Tausende von Rinnsalen aufgelöst (s. Skizze I), je nachdem, ob die Benutzung des Wassers zum Gütertransport oder zur Bewässerung oder zu beidem wirtschaftlicher erscheint. Wasserwirtschaft und Verkehrswirtschaft fließen dort ineinander.

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  1. 1.
    Bericht des Ingenieurs Stepanow im Verkehrskommissariat, S. Ekonom. Shisnj v. 29. März 1930, Nr 23 unter dem Stichwort: „Befreien wir unsere Häfen vom Eis!“Google Scholar
  2. 2.
    Siehe die französisch-russischen Generalstabsprotokolle von 1911/13 bei W. A. Suchomlinow: „Erinnerungen“, deutsche Ausgabe von G. Cleinow. Verlag Reimar Hobbing, Berlin 1924, S. 254–268.Google Scholar
  3. 1.
    nach Lenin.Google Scholar
  4. 1.
    Zitiert bei G. Safarow: „Die Hegemonie des Leninismus im kolonialen Osten“, Prawda Nr. 21, vom 21. Januar 1930, weiteres mein Aufsatz „Die Mandschureifrage als internationales Problem“. Europäische Gespräche, Hamburger Monatshefte für Auswärtige Politik, 1930, Februar, S. 75.Google Scholar
  5. 2.
    Wegen Urjanchais und der Mongolei s. „Neu-Sibirien“ (Sibkrai). Eine Studie zum Aufmarsch der Sowjetmacht in Asien. Mit 12 Kartenskizzen und 47 Bildern von Georg Cleinow. Verlag von Reimar Hobbing, Berlin 1928. XV u. 426 S. Preis M. 30.Google Scholar
  6. 3.
    Europäische Gespräche, Hamburger Monatshefte für Auswärtige Politik. „Die Mandschureifrage als internationales Problem“, von Georg Cleinow. 1930, H. 2, S. 65–83.Google Scholar
  7. 4.
    M. Aufsätze in der Zeitschrift Osteuropa (Berlin-Königsberg): „Die Grundlagen der Nationalitätenpolitik in Russisch-Zentralasien“. Juni 1929, H. 9, S. 559 bis 573, ferner „Die neue Bundesrepublik Tadschikistan“, November 1929, H. 2, S. 116–20, schließlich „Rußland in Zentralasien“, Europäische Gespräche 1929, Februar, H. 2, S. 60–80.Google Scholar
  8. 1.
    Wl. Dokunin in Ekonom. shisnj Nr 110, vom 11. Juli 1930.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Georg Cleinow

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