Advertisement

Keimung und Fußfassen der Verjüngung

  • Alfred Dengler
Chapter
  • 39 Downloads

Zusammenfassung

Die Keimfähigkeit des Samenkorns ist von der Erlangung eines gewissen Reifezustandes abhängig. In der Natur wird es im allgemeinen nicht eher entlassen, als bis es seine Vollreife erreicht hat1), wohl aber wird es öfter noch darüber hinaus am Baum behalten. In der Wirtschaft muß oft schon ein früherer Zeitpunkt für die Ernte des Samens gewählt werden, da z. B. die Samenstände sonst auseinanderfallen, wie bei den Zapfen der Tanne und den Samenkätzchen der Birke, oder weil man sonst mit der vollständigen Gewinnung des Saatgutes bei großem Bedarf nicht rechtzeitig bis zur Saatzeit fertig werden würde. Es hat sich nun gezeigt, daß ein noch nicht vollreifer Samen, sofort ausgesät, oft trotzdem, wenn auch meist in geringerem Grade, keimfähig ist. Man bezeichnet diese Entwicklungsstufe gewöhnlich als Notreife.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Referenzen

  1. 1).
    Doch ist das nicht ausnahmslos der Fall. Bei Gingko biloba vollzieht sich sogar die Befruchtung erst nach dem Abfall des Samens!Google Scholar
  2. 2).
    Nobbe, F.: Handbuch der Samenkunde, S. 343. Berlin 1876.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. hierzu die verschiedenen Arbeiten Fr. Haacksüber Keimung des Kiefern- und Fichtensamens. Z.F.J.W. 1905. S. 302: 1906, S. 441; 1912, S. 194.Google Scholar
  4. 4).
    Vgl. auch Schmidt, W.: Unsere Kenntnis vom Forstsaatgut. Berlin 1930. S. 130.Google Scholar
  5. 1).
    a. a. O., S. 118 u. 107.Google Scholar
  6. 2).
    Oelkfrs, J.: Frucht und Entwicklung der Rotbuche im ersten Jahre, Z.F.J.W. 1911, S. 283.Google Scholar
  7. 3).
    Nach Untersuchungen von Prof. W. Schmidt in der Samenprüfungsanstalt d. Forstl. Hochsch. Eberswalde.Google Scholar
  8. 1).
    Haack, Fr.: Die Prüfung des Kiefernsamens. Z.F.J.W. 1912, S. 193 ff.Google Scholar
  9. 1).
    Nach Moeosow, G. F.: Die Lehre vom Walde, S. 226. Die Angabe der Größe der 50 untersuchten Probeflächen fehlt leider.Google Scholar
  10. 2).
    Vgl. hierzu auch die Untersuchungen von W. Schmidt über die Säureempfindlichkeit junger Keimlinge, S. 168.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1944

Authors and Affiliations

  • Alfred Dengler
    • 1
  1. 1.Forstlichen Hochschule EberswaldeDeutschland

Personalised recommendations