Advertisement

Die Vorgänge im Meere

  • F. Drevermann
Chapter
  • 22 Downloads
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 16)

Zusammenfassung

Für das menschliche Denken ist es schwer, sich die Erde lebendig, die Berge und Täler wandelbar, die Verteilung von Land und Meer veränderlich vorzustellen. Denn der Mensch erlebt bewußt nur Veränderungen der Landschaft seiner Kindheit, die er oder seinesgleichen schafft. Für ihn schoben sich Ahnen und schieben sich Zeitgenossen auf dem gleichen, am Geschehen „unbeteiligten“ Schauplatz hin und her, auf dem auch Kinder und Enkel groß werden. Das ganze bunte Leben läuft auf der Oberfläche eines scheinbar unerschütterlichen, in grandioser ewiger Beständigkeit ruhig kreisenden Weltkörpers ab, weil die Beschränktheit der Sinne in erster Linie das Menschliche, das oberflächlich Hinundherfahrende, das Laute und Rasche wahrnimmt, gewaltige allmähliche Verschiebungen aber übersieht, weil sie sich, erst in Äonen sichtbar, ungeheuer großartig vollziehen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Notes

  1. 1.
    Die längste Bodenprobe überhaupt stammt vom Grunde des Schwarzen Meeres; sie ist 382 m lang und besteht aus Blauschlick.Google Scholar
  2. 1.
    Die Einteilung der Meeresbewohner in Plankton, Nekton und Benthos wird S. 52 bis 58 besprochen.Google Scholar
  3. 1.
    Die Einteilung der Erdgeschichte wird in einem besonderen Abschnitt Seite 98 besprochen.Google Scholar
  4. 1.
    Einige für die Wiedererkennung vorzeitlicher Meere wichtige Vertreter sind im Absatz, der die Meere selbst schildert, abgebildet.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. Anmerkung S. 33.Google Scholar
  6. 1.
    Sie fehlt also, wie die meisten Ammoniteli, eigentlich nur in grobkörnigen Sedimenten; das beruht aber wohl auf der Durchlässigkeit dieser Gesteine und der leichten Löslichkeit der Aragonitschalen der Ammoniten.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • F. Drevermann
    • 1
  1. 1.Universität Frankfurt a. M.Deutschland

Personalised recommendations